Laibach - Altgemeinde~Teilort 

Regionalauswahl:
Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 1307

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
In der tiefen Senke des Laibachtals gruppiert sich der Ort um sein Schloß.
Historische Namensformen:
  • Lutbach 1307
Geschichte: 1307 Lutbach, Personenname und Bachname. Vielleicht ein Ort des hochmittelalterlichen Ausbaus. Seit 1422 waren Burg und Weiler Laibach limpurgisches Lehen der Herren von Berlichingen. 1471 eroberte Pfalzgf Friedrich die Burg als Raubritternest. 1607 erwarben die Capler von Ödheim genannte Bautz das Rittergut, gaben es aber bereits 1615 an den mainzischen Amtmann Erhard von Muggental zu Krautheim weiter, dessen Familie aus Bayern stammte. Die Schenkung des Gutes an Graf Georg Friedrich zu Hohenlohe-Weikersheim durch König Gustav Adolf von Schweden 1632 blieb Episode. 1775 wurde der letzte von Muggental ermordet. Über Brandenburg kam der Besitz 1777 an die Freiherren von Räcknitz. Die mittelalterliche Burg wurde 1621 von Erhard von Muggental zu einem Schloß als dreigeschossige Vierflügelanlage umgebaut, im 19. Jahrhundert zum Teil abgebrochen. Lehensherren von Laibach waren die Schenken von Limpurg, nach deren Aussterben die Markgrafen von Brandenburg-Ansbach. Aufgrund des Purifikationsvertrags mit Preußen übernahm Hohenlohe die Lehenshoheit. 1803 von Hohenlohe besetzt, 1806 an Württemberg, gehörte bis 1809 zum Oberamt Schöntal, bis 1811 zum Oberamt Mergentheim, danach zum Oberamt, 1938 Landkreis Künzelsau.

Name: Schloss
Datum der Ersterwähnung: 1621

Ersterwähnung: 1621
Kirchengeschichte: Laibach ist Filial von Rengershausen und besaß nur seine Schloßkapelle St. Katharina. In der Reformation wurde der Ort vorübergehend protestantisch. 1862 wurde Laibach katholisches Expositurvikariat. Die dem Gemeindegottesdienst dienende Schloßkapelle wurde im 17. Jahrhundert neu errichtet. Evangelische zu Dörzbach.
Patrozinium: St. Katharina
Ersterwähnung: 1621
Jüdische Gemeinde: Im 17./18. Jahrhundert bestand eine jüdische Gemeinde in Laibach, die einen eigenen Friedhof im Wald an der Straße nach Rengershausen besaß.

GND-ID:
  • 4098944-6
Suche