Crispenhofen - Altgemeinde~Teilort 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 1344

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
Im tief eingeschnittenen Tal des Langenbachs an der Einmündung des Gäbichsbachs liegt der Ort von bewaldeten Hängen umgeben, östlich des Ortskerns besteht seit 1963 das Neubaugebiet »Im Brühl«.
Historische Namensformen:
  • Crispinhofen 1344
Geschichte: 1344 Crispinhofen, von Personenname. Ort der frühmittelalterlichen Ausbauzeit. Vermutlich gehörte Crispenhofen den Herren von Criesbach, die Vasallen der Grafen von Dürn waren. Als diese 1323 Forchtenberg an Hohenlohe verkauften, war Crispenhofen vermutlich unter den abgetretenen Gütern. Die Güter und Rechte zahlreicher Niederadelsfamilien wurden nach und nach von Hohenlohe erworben, das schon 1357 die Vogtei und das halbe Gericht in Crispenhofen besaß. 1553 fiel Crispenhofen an die Linie Hohenlohe-Neuenstein, 1806 an Württemberg, bis 1809 Oberamt Neuenstein, bis 1811 Oberamt Ingelfingen, dann Oberamt, 1938 Landkreis Künzelsau.
Ersterwähnung als Stadt: 1344

Kirchengeschichte: 1344 wurde Crispenhofen von Forchtenberg abgetrennt und zur Pfarrei erhoben, unter dem Patronat von Kloster Amorbach. Um 1560 ging das Patronat an Hohenlohe über. Die evangelische Pfarrkirche St. Georg und Mauritius wurde 1344 geweiht. Statt eines Chorturms später Westturm, die Kirche, ein schlichter rechteckiger Saal, 1625/26 vergrößert. Sie wurde 1955 renoviert. Eingepfarrt sind Bobachshof, Guthof, Halberg und Weißbach. Katholiken zu Westernhausen.
Patrozinium: St. Georg und Mauritius
Ersterwähnung: 1344

GND-ID:
  • 4408918-1
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