Weipertshofen - Altgemeinde~Teilort 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 1348

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
Im breiten Wiesental des Reiglersbachs ist der Ort aus verschiedenen Siedlungsteilen, die erst im 20. Jahrhundert zusammenwuchsen, in Dreiecksform den Ortsstraßen entlang angelegt. Als neues Wohngebiet besteht die »Weiherwasen-Siedlung« seit 1960.
Historische Namensformen:
  • Wiprechtzhoven 1348
Geschichte: 1348 Wiprechtzhoven, Personenname, Ort der Ausbauzeit. Wurde als Teil der Herrschaft Lohr hohenlohisch. Diesen Besitz übernahmen 1348 die Tauben von Crailsheim und Ansbach, das die hohe Gerichtsbarkeit ausübte und ab 1500 die Gemeindeherrschaft besaß. Die Vogtei übte jede Herrschaft auf ihren Gütern aus, die 1732 zu 3/4 zum Ansbacher Amt Crailsheim gehörten, der Rest gehörte Ellwangen, Berlichingen-Rechenberg und Wolfstein-Pyrbaum-Burleswagen. Der ellwangische Teil kam 1803 an Württemberg, der übrige 1806 an Bayern, 1810 auch zu Württemberg, Oberamt (seit 1938 Landkreis) Crailsheim.

Ersterwähnung: 1892
Kirchengeschichte: Kirchlich war Weipertshofen Filial von Stimpfach. Die evangelisch gewordenen Einwohner schlossen sich nach der Reformation der Pfarrei Westgartshausen an, 1892 eigene Pfarrei. Den katholisch gebliebenen Untertanen Ellwangens und später zugezogenen Katholiken wurde erst 1704 gestattet, sich wieder der Pfarrei Stimpfach anzugliedern. — Evangelische Pfarrkirche, anstelle der im 30 Jährigen Krieg zerstörten mittelalterlichen St. Georgskapelle 1671 wieder aufgebaut; erhalten blieb der spätgotische sternrippengewölbte Turmchor. Schiff 1878 erweitert, 1968 völliger Innenumbau. Turm 1821 erneuert, 1968 außen renoviert. Katholiken zu Stimpfach.
Patrozinium: St. Georg (Kapelle)
Ersterwähnung: 1671

GND-ID:
  • 7573376-6
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