Frickingen - Altgemeinde~Teilort 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 0800 [im 9. Jahrhundert]

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
In dem am Rande einer Massenkalkhochfläche des Nordöstlichen Härtsfeldes gelegenen Ortes gibt es seit 1972 im Süden das Neubaugebiet »Hofwiesen«.
Historische Namensformen:
  • Frideruchingen 0800 [im 9. Jahrhundert]
  • Fridechingen 1144
Geschichte: 9. Jahrhundert (Кор. 12. Jahrhundert) Frideruchingen, um 1144 Fridechingen (Personenname), Siedlung der ältesten Schicht. Kloster Fulda hatte im 9. Jahrhundert hier Besitz. Die von Fronhofen schenkten Kloster Berchtesgaden um 1144 zwei Höfe in Frickingen, offenbar aus vordem fuldaischem Besitz. Später war Frickingen Zubehör von Burg Katzenstein und kam mit dieser an die Grafen von Öttingen. Kloster Kirchheim hatte einige Untertanen, die 1803 gleichfalls an Öttingen kamen. Frickingen ist möglicherweise der Herkunftsort der seit 1350 bekannten Nördlinger Familie Frickinger.

Ersterwähnung: 1515
Kirchengeschichte: Kirchlich war Frickingen seit jeher Filial von Dunstelkingen. Die Kapelle (St. Veit 1788) wurde 1515 von den Westerstetten zu Katzenstein mit Genehmigung des Kloster Kirchheim, Patrons der Pfarrei Dunstelkingen, erbaut. Anstelle des 1816 abgebrochenen Chors wurde ein Schulhaus, unter einem Dach mit der Kirche, errichtet. Evangelische zu Neresheim (Ostalbkreis).
Patrozinium: St. Veit
Ersterwähnung: 1788

GND-ID:
  • 7818868-4
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