Lorch 

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Typauswahl: Gemeinde
Status: Stadt
Homepage: http://www.stadt-lorch.de
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Einwohner: 10541
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 307.0
Max. Höhe ü. NN (m): 478.06
Min. Höhe ü. NN (m): 263.52
PLZ: 73547

Lorch erstreckt sich im Südwesten des Ostalbkreises mit seinen beiden Stadtteilen auf eine Fläche von 34,28 qkm. Die Stadt liegt am Übergang zweier Naturräume. Ganz überwiegend gehört sie zum Stubensandsteingebiet des Schurwaldes und Welzheimer Waldes, nur im Südwesten hat sie noch einen kleinen Anteil am Östlichen Albvorland. Im Bereich des Welzheimer Waldes erreicht das Gelände auf der Remshalde an der südlichen Stadtgrenze mit etwa 478 m NN sein Höhenmaximum. Bis auf eine Höhe von 266 m NN senkt sich das Terrain an der Westgrenze bei Waldhausen herab, wo die in Ost-West-Richtung fließende Rems das Stadtgebiet verlässt. Die Gebietshälfte nördlich der Rems gehört zum Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald. Seit 1981 besteht das 18,5 ha große Naturschutzgebiet Lorcher Baggerseen. Das einstige römische Kohortenkastell am Rätischen Limes ist fast vollständig durch den Stadtkern überbaut. Lorch wird 1102, Waldhausen 1150 erstmals urkundlich erwähnt. Wohl vor 1102 gründete der Stauferherzog Friedrich von Schwaben das Benediktinerkloster Lorch auf einer Anhöhe im Remstal und bestimmte es zur Grablege seiner Familie. Durch die Reformation fielen Kloster und Ort an Württemberg, das Lorch zum Sitz eines Klosteramts machte. Seit 1807 waren beide Orte Bestandteil des Oberamts bzw. Landkreises Welzheim, seit 1938 des Landkreises (Schwäbisch) Gmünd. Lorch, seit 1865 Stadt und heute Unterzentrum, gliederte zu Jahresbeginn 1972 Waldhausen ein und gehört seit dem 1. Januar 1973 zum Ostalbkreis.

Durch die zum Stubensandsteingebiet des Vorderen Welzheimer Waldes gehörende Gemarkung zieht ostwestlich das Obere Remstal mit steilen bewaldeten Hängen. Bei Waldhausen beginnt es sich in den Gipskeuper einzutiefen und zu weiten.

Wappen von Lorch

In gespaltenem Schild vorne in Gold (Gelb) der schwarze Großbuchstabe L, hinten in Schwarz ein goldener (gelber) Löwe.

Beschreibung Wappen

Die Initiale L ist seit 1512 in Siegeln des früheren Marktfleckens Lorch belegt. Im Jahre 1934 gelangte der staufische Löwe in das Wappen der 1865 zur Stadt erhobenen ehemaligen Gemeinde. Der am 1. Januar 1972 durch Vereinigung zweier Orte entstandenen neuen Stadt Lorch hat das Landratsamt Ostalbkreis am 11. Juli 1978 das Wappen ihrer gleichnamigen Vorgängerin samt deren Flagge verliehen. Die Farben und der Löwe aus dem Wappen der staufischen Herzöge von Schwaben werden seither als Hinweise auf deren Beziehungen zu den Stadtteilen Lorch (Stifts- und Klostergründung sowie Grablege) und Waldhausen (Burg) verstanden.