Odenheim - Altgemeinde~Teilort 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 0769 [Kopialüberlieferung 12. Jahrhundert]

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
Der Ort mit unregelmäßig leiterförmigem Grundriss besteht an den Rändern der Talaue des Katzenbachs aus zwei straßendorfartigen Siedlungszeilen, die durch mehrere Querstraßen verbunden sind. Neubaugebiet im Südosten. Randliche Neubauten im Süden und Norden.
Historische Namensformen:
  • Hodeheim 0769 [Kopialüberlieferung 12. Jahrhundert]
Geschichte: 769 (Kopialüberlieferung 12. Jahrhundert) Hodeheim, von Personenname Odo. Zwei Reihengräberfriedhöfe nördlich und südöstlich des Orts. Großer Lorscher Besitz, der wohl über eine Vogtei der Kraichgaugrafen an die Grafen von Lauffen kam und großenteils 1122 zur Stiftung des Klosters benutzt wurde. Das Kloster besaß die Ortsherrschaft. Die Landeshoheit gelangte mit der Klostervogtei 1338 ans Bistum Speyer. 1803 badisch, gehörte Odenheim ab 1813 zum Amt Bruchsal.

Ersterwähnung: 1122
Kirche und Schule: Die Pfarrkirche (St. Michael), 1122 erwähnt unter dem Patronat der Grafen von Lauffen, wurde 1184 dem Kloster inkorporiert. Die katholische Pfarrkirche, ein im einst befestigten Kirchhof über dem Ort gelegener Barockbau, 1910 erweitert. Seit 1976 evangeliche Filialkirchengemeinde von Östringen, Kirche von 1967.
Patrozinium: St. Michael
Ersterwähnung: 1122
Jüdische Gemeinde: 1740-1937 Judengemeinde. Synagoge zeitweilig in Klosterkirche.

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