Kleinsteinbach - Altgemeinde~Teilort 

Regionalauswahl:
Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 1328

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
Ortschaft am Ausgang des Bocksbachtals in das Pfinztal. Das Dorf erstreckt sich beiderseits des Bocksbachs in ein linksseitiges Nebental der Pfinz hinein und entlang des Pfinztalhangs. Neubauten im Westen in Hanglage.
Historische Namensformen:
  • nidern Stainbach 1328
  • cleinen Steinbach 1346
Geschichte: 1328 nidern Stainbach, 1346 cleinen Steinbach, vom Bachnamen, Gegensatz zu Langensteinbach. Vermutlich Ausbauort vor 1000. Gegenüber der Siedlung am Hang des Pfinztals früh wieder aufgelassene Burganlage, zu der kein Adel bekannt ist. Kleinsteinbach war Zubehör der Burg Remchingen (vgl. Enzkreis) und badisch - vermutlich ursprünglich weißen-burgisches, dann ebersteinisch - Lehen für die Herren von Remchingen und zeitweilig für in die Ganerbschaft mit aufgenommene Verwandte. 1562 verkauften die von Remchingen den Ort mit Burg Remchingen an den Markgrafen von Baden. Kleinsteinbach gehörte bis 1821 zum badischen-durlachischen Amt Stein, dann zum Amt Durlach, seit 1924 zu Karlsruhe.

Ersterwähnung: 1442
Kirchengeschichte: Die ursprünglich Pfarrei war in Remchingen (vgl. Enzkreis). 1442 war Kleinsteinbach bereits kirchlich selbständig (1510 St. Thomas), damals trat Hans von Remchingen den Kirchensatz ans Kloster Gottesaue ab, dem er sogleich inkorporiert wurde. 1556 Reformation, nach dem 30jährigen Krieg zur Pfarrei Remchingen, seit 1786 zu Singen gehörig. Kirche nach Plänen Weinbrenners von 1817, Eingangshalle mit Säulenportikus. Evangeliche Filialkirchengemeinde von Singen. Katholisch zu Söllingen.
Patrozinium: St. Thomas
Ersterwähnung: 1510

GND-ID:
  • 4749713-0
Suche