Waldbronn 

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Typauswahl: Gemeinde
Status: Gemeinde
Homepage: http://www.waldbronn.de
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Einwohner: 12010
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 1.058
Max. Höhe ü. NN (m): 372.55
Min. Höhe ü. NN (m): 178.24
PLZ: 76337
Gemeindenamen und Gemeindebildung: Der Name leitet sich von der Lage der 1972 gebildeten Kommune ab.

Das mit 11,35 qkm relativ kleine Gemeindegebiet im Südosten des Landkreises Karlsruhe erstreckt sich auf den Randplatten des Nordschwarzwalds aus Oberem Buntsandstein. Ganz im Nordosten ragen die Muschelkalkschichten des Pfinzhügellands in das Areal hinein. Die Alb, die sich tief ins Gelände eingetalt hat, markiert im Nordwesten an der Grenze zu Ettlingen auf rd. 164 m NN den tiefsten Punkt des Geländes, das im Süden auf etwa 373 m NN ansteigt. Die Gemeinde hat Anteil an dem 1994 ausgewiesenen Naturschutzgebiet Albtal und Seitentäler. Die verkehrsgünstige Lage an der Bundesautobahn 8 brachte den drei Orten in der Nachkriegszeit eine Vervielfachung der Siedlungsfläche und Bevölkerungszahl; die Flächen von Busenbach und Reichenbach gingen ineinander über. Der Landesentwicklungsplan weist die Kommune dem Verdichtungsraum Karlsruhe/Pforzheim zu. Busenbach, Etzenrot und Reichenbach standen seit dem 13. Jahrhundert unter badischer Oberhoheit, wo die hochmittelalterlichen Rodungssiedlungen dem Amt Ettlingen unterstellt waren. Am 9. März 1803 wurden sie dem Oberamt Ettlingen zugeteilt, das am 24. Juli 1813 zum Bezirksamt aufstieg. Der Sprengel wurde am 1. Oktober 1936 aufgehoben, wegen interner Probleme wechselten die drei Orte aber erst am 1. April 1937 zum Bezirksamt Karlsruhe, aus dem am 25. Juni 1939 der gleichnamige Landkreis entstand. Zum 1. Juli 1971 wurde Etzenrot, ein halbes Jahr später Busenbach nach Reichenbach eingemeindet, das am 19. November 1974 in Waldbronn umbenannt wurde.

Das Gemeindegebiet im nordwestlichen Schwarzwald erstreckt sich von dem wiesenbedeckten breiten Talboden der Alb über den bewaldeten, steil in den Mittleren Buntsandstein eingeschnittenen rechtsseitigen Talhang auf die sanft nach Norden abfallenden Schwarzwaldrandplatten aus Oberem Buntsandstein. In dem hochflächenartigen nördlichen Abschnitt mit nur geringer Reliefenergie wird der Obere Buntsandstein teilweise von Lösslehm verhüllt.

Wappen von Waldbronn

In Blau ein silberner (weißer) Wellenschrägbalken, begleitet oben von einer gestürzten goldenen (gelben) Pflugschar, unten von einem abnehmenden goldenen (gelben) Mond mit Gesicht.

Beschreibung Wappen

Der Name der durch Eingliederung von Busenbach (1972) und Etzenrot (1971) nach Reichenbach entstandenen Gemeinde soll die Bedeutung von Fremdenverkehr und Kurbetrieb erkennen lassen. Die Gemeinde führte zunächst das 1902 angenommene Wappen Reichenbachs weiter: In Blau ein silberner Balken. Dabei handelt es sich um das Wappen der Herren von Schmalenstein, die die Ortsherrschaft bis 1371 ausübten. Im neuen Wappen, das zusammen mit der Flagge am 12. Mai 1982 vom Landratsamt Karlsruhe verliehen wurde, ist der Balken in einen Wellenschrägbalken verwandelt, um die Lage der Gemeinde auf den Höhen des Nordschwarzwaldes östlich des Albtals und das Thermalbad zu symbolisieren. Pflugschar und Mond sind die alten Ortszeichen und Wappenbilder von Busenbach und Etzenrot.

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