Dossenheim
Dossenheim [Quelle: Dossenheim]
Steinbrecher, im Hintergrund das Rathaus, Dossenheim [Quelle: Dossenheim]
Kunst im ehemaligen Steinbruch, Dossenheim [Quelle: Dossenheim]
Wanderweg bei Dossenheim [Quelle: Dossenheim]
Neckarschleuse, Dossenheim [Quelle: Dossenheim]
Luftbild: Film 897 Bildnr. 661, Bild 1 [Quelle: Landesarchiv BW] /
Zur Detailseite
Der Edle Degenhard von Gundelfingen (Gundolvingen) beurkundet, dass er gemeinsam mit seinem Bruder Siboto zu ihrem und ihrer Vorfahren Seelenheil der Äbtissin und dem Konvent von Kirchheim gewisse Güter beziehungsweise Mannlehen (predia nostra sive bona, que vulgariter manlehen vocantur), nämlich ein Gut zu Birkhausen (Pirchahhusen), auf dem weiland Sifried Pfutzer (dictus Phuzzer) saß, Güter in Waldhausen (Walthusen) und zwei Güter in Breitenbach (Praitenbu{o}ch), sowie ein Gut in Langenwald (Langenwalt) übertragen habe. Siegler: Der Aussteller und die Stadt Bopfingen (civitatis in Bopphingen). Testes: dominus Perhtoldus de Schowenburch, frater Hainricus de Chayshaim filius domini Vo{e}lchwini de Augusta, dominus Marquardus liber de Vlohberc, dominus Cu{o}nradus de Scipplingen, dominus Hainricus Munsterarius, dominus Diepoldus Gusso de Prenz, Bertoldus minister de Bopphingen. Acta sunt hec in Kirchaim, anno domini MCCLXXXIIII., in die ascensionis domini. /
Zur Detailseite
Luftbild: Film 898 Bildnr. 739, Bild 1 [Quelle: Landesarchiv BW] /
Zur Detailseite
Dossenheim, Luftbild 2008 [Copyright: Landesmedienzentrum Baden-Württemberg; 10.7.2008] /
Zur Detailseite
Luftbild: Film 897 Bildnr. 660, Bild 1 [Quelle: Landesarchiv BW] /
Zur Detailseite
Luftbild: Film 898 Bildnr. 735, Bild 1 [Quelle: Landesarchiv BW] /
Zur Detailseite
Heimatmuseum der Gemeinde Dossenheim [Copyright: Heimatverein Dossenheim e.V.] /
Zur Detailseite
Kunstdenkmäler des Amtsbezirks Heidelberg Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz /
Zur Detailseite
Kunstdenkmäler des Amtsbezirks Heidelberg Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz /
Zur Detailseite
Dossenheim Luftbild 1987 [Copyright: Landesmedienzentrum Baden-Württemberg; 01.07.1987] /
Zur Detailseite
Luftbild: Film 898 Bildnr. 715, Bild 1 [Quelle: Landesarchiv BW] /
Zur Detailseite
Luftbild: Film 898 Bildnr. 716, Bild 1 [Quelle: Landesarchiv BW] /
Zur Detailseite
Dossenheim Luftbild 1987 [Copyright: Landesmedienzentrum Baden-Württemberg; 01.07.1987] /
Zur Detailseite
Dossenheim: Porphyr-Steinbruch mit Förderanlage, Stadt und Rheinebene 1994 [Copyright: Landesmedienzentrum Baden-Württemberg; 01.03.1994] /
Zur Detailseite
Luftbild: Film 898 Bildnr. 714, Bild 1 [Quelle: Landesarchiv BW] /
Zur Detailseite
Die Brüder Berthold, Egelolf, Sifrid und Andreas von Elchesheim überlassen nicht nur im Wege des Verkaufs, um ihrem Mangel abzuhelfen, um 20 Pfund Heller, sondern auch als Almosen gemeinsam mit ihrer Mutter M. dem Kloster Herrenalb (dominorum de Alba) den dritten Teil des Zehnten zu Waldprechtsweier (Walprehteswiler), verpfänden (locavimus nomine ypotece, quod vulgo underphant nuncupatur) mit Einwilligung ihrer Mutter für Leistung der Währschaft auf ein volles Jahr, wie das üblich ist, ihre Mühle zu Wilegahe unterhalb Bietigheim (molendinum ze Wilegahe subtus Buetenchen) und verpflichten sich die schriftliche Zustimmung und Übertragung des Eigentumsrechts von Seiten ihres Herrn Konrad von Roßwag (C. de Rossewác), von welchem sie und ihre Vorfahren den genannten Zehnten von Alters her zu Lehen gehabt haben, bis kommenden Martinstag zu bewirken, wofür sie Egelolf, Andreas, Berthold und Staimar Gebrüder von Malsch (Mals) und C. Decke (dictum Decke) zu Bürgen stellen. Ad maiorem vero premissorum evidentiam et omnem heredum nostrorum impetitionem refrenandam hanc cedulam sepedictis dominis de Alba sigillis domini nostri O[ttonis] de Eberstein et domini Symonis comitis Gemini Pontis et nostro tradidimus communitam. Testes: C[unradus] prior, H[einricus] cellerarius, Johannes de Oterswilre, C[unradus] de Megensheim monachi cenobii prelibati, frater Marquardus, Anshelmus, Bertholdus Suevus, Billunc, Henricus, Henricus conversi, item Cunradus Winter, Cunradus de Schowenburc. Acta sunt autem hec anno domini MCCLXX primo, octavo kalendas Octobris. /
Zur Detailseite
Luftbild: Film 898 Bildnr. 718, Bild 1 [Quelle: Landesarchiv BW] /
Zur Detailseite
Die Gebrüder Simon und Berthold von Schauenburg genehmigen die Vertauschung der Vogtei und sonstiger Güter zu Frankenthal durch ihren Lehensmann Ritter Friederich Streiff von Rodenburg an das Kloster Frankenthal gegen Güter zu Edigheim und Oppau. /
Zur Detailseite
Luftbild: Film 898 Bildnr. 711, Bild 1 [Quelle: Landesarchiv BW] /
Zur Detailseite
In Silber (Weiß) drei blaue Trauben (1 : 2) an einer grünen Ranke mit vier grünen Blättern. /
Zur Detailseite
Luftbild: Film 898 Bildnr. 740, Bild 1 [Quelle: Landesarchiv BW] /
Zur Detailseite Previous Next Die Gemeinde Dossenheim liegt im westlichen Teil des Rhein-Neckar-Kreises. Das Gemeindegebiet erstreckt sich als langer schmaler Streifen aus dem Oberrheinischen Tiefland bis in den Odenwald. Im westlichen Teil grenzt die Gemarkung an den Neckar. Östlich schließt die klimatisch begünstigte Landschaft der Bergstraße mit ihren lößbedeckten Obst- und Gartenbauflächen an. Naturräumlich gehört das Gebiet zu mehreren übergreifenden Einheit: Der Neckar-Rheinebene im Westen, der Bergstraße und dem Vorderen Odenwald in der Mitte sowie dem Sandstein-Odenwald im Osten. Der höchste Punkt liegt am Weißen Stein im Odenwald auf 547,96 m, der tiefste Punkt auf 92,04 m in der Rheinebene. Das Gemeindegebiet hat Anteil an dem 50 ha großen Naturschutzgebiet Ölberg. Der Ölberg ist geprägt von hier ab 1870 eingerichteten großen Steinbrüchen, deren Terrassen, Felswände und Schutthalden vielfältigen Lebensraum bieten. Dossenheim kam 1803 an Baden und wurde dem Amtsbezirk Heidelberg zugewiesen, aus dem 1938 der gleichnamige Landkreis hervorging. Seit der Verwaltungsreform 1973 gehört die Gemeinde zum Rhein-Neckar-Kreis. Dossenheim hat sich 1945 zunächst verhalten entwickelt. Eine großflächige Bauitätigkeit begann erst in den 1970er Jahren mit der Erschließung eines Neubaugebietes am Südrand des Ortes. In den 1980er und 1990er Jahren kamen dann weitere Flächen vorwiegend im Westen, aber auch im Nordosten hinzu. Südöstlich entstand ein großes Industrie- und Gewerbegebiet. Dossenheim ist über die A5 und die B3 an das Fernverkehrsnetz angeschlossen. Der ÖPNV wird durch den Verkehrsverbund Rhein-Neckar gewährleistet. Die von der Rhein-Neckar-Verkehr (RNV) betriebene Oberrheinische Eisenbahn verbindet Dossenheim mit den umliegenden Ballungszentren.
Teilort
Wohnplatz
aufgegangener Ort
Wüstung
Die in West-Ost-Ausdehnung über 9km lange, aber in Nord-Süd-Richtung nur 0,3-2,5km breite Gemarkung erstreckt sich aus dem Oberrheinischen Tiefland bis in den Odenwald. Im Westen, wo sie an den Neckarlauf angrenzt, hat sie Anteil am Neckarschwemmkegel mit Schwarzerdeböden in der alten Neckaraue und Braunen Waldböden auf höheren Schwemmlösslagen. Die östlich der B 3 anschließende, klimatisch besonders begünstigte Bergstraßenlandschaft besteht hier hauptsächlich aus lössüberdeckten, von Obst- und Gartenbau genutzten Schwemmkegeln und dem darüber folgenden Steilanstieg zum Kristallinen Odenwald, der aus mächtigen Quarzporphyrdecken aufgebaut ist. Mehrere nach Westen entwässernde Tälchen haben diese Porphyrplatten, in denen am westlichen Steilabfall große Steinbrüche angelegt wurden, zerschnitten. Im Osten reicht die Gemarkung Dossenheim noch in den zentralen Buntsandstein-Odenwald mit Hochflächenbildungen um den Weißenstein hinein. Die wenig fruchtbaren Böden bedingen im Gebirgsanteil eine geschlossene Walddecke.
Wanderungsbewegung Dossenheim
Natürliche Bevölkerungsbewegung Dossenheim
Bevölkerungsdichte Dossenheim
Altersstruktur Dossenheim
Bundestagswahlen (ab 1972) Dossenheim
Europawahlen Dossenheim
Landtagswahlen (ab 1972) Dossenheim
Schüler nach Schularten Dossenheim
Übergänge an weiterführende Schulen Dossenheim
Beschäftigte nach Wirtschaftsbereichen (aktuell) Dossenheim
Aus- und Einpendler Dossenheim
Bestand an Kfz Dossenheim
Previous Next
In Silber (Weiß) drei blaue Trauben (1 : 2) an einer grünen Ranke mit vier grünen Blättern.
Beschreibung Wappen
Schon die ersten urkundlichen Erwähnungen des an der Bergstraße gelegenen Ortes im Jahre 765 betreffen Schenkungen von Weinbergen an das Kloster Lorsch. Die einstige Bedeutung des bis heute hier betriebenen Weinbaus zeigt sich auch in der heraldischen Tradition Dossenheims. Bereits das älteste, mit 1495 datierte und an Urkunden ab 1613 überlieferte Gerichtssiegel enthält eine verschlungene Weinranke, die in allen späteren Siegeln in jeweils leicht veränderter Form wiederkehrt und im Jahre 1901 in „natürlichen" Farben zum Wappen gestaltet worden ist. Nach 1960 ist die seither verwendete, der heraldischen Farbregel entsprechende Tingierung eingeführt worden. Seit wann die Flagge geführt wird, ist nicht bekannt.