Keltern 

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Typauswahl: Gemeinde
Status: Gemeinde
Homepage: http://www.keltern.de
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Einwohner: 9082
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 304.0
Max. Höhe ü. NN (m): 385.7
Min. Höhe ü. NN (m): 172.05
PLZ: 75210
Gemeindenamen und Gemeindebildung: Da auf dem Gemeindegebiet Weinbau betrieben wird und in fast allen Teilorten Kelter vorhanden sind, wählte man 1972 den Namen Keltern für die neue Gemeinde.

Im Westen des Enzkreises gelegen, gehört das 29,83 qkm große Gebiet überwiegend zum Pfinzhügelland, dessen Muschelkalkschichten die südlichen Ausläufer des Kraichgaus bilden; im Westen ragen auf der Gemarkung Weiler die aus den Schichten des oberen Buntsandstein gebildeten Schwarzwald-Randplatten in das Areal. Hauptgewässer ist die Pfinz, die an der Grenze zu Remchingen auf etwa 172 m NN den tiefsten Punkt des Geländes markiert, das im Osten auf 353 m NN ansteigt. Weite Fläche der Gemeinde sind unter Naturschutz gestellt: 1989 der 22 ha umfassende Ellmendingern Roggenschleh sowie 1952 der Anteil am Essigberg. Der Landesentwicklungsplan verortet die Gemeinde in der Randzone um den Verdichtungsraum Karlsruhe/Pforzheim. Die altbadischen Orte Dietenhausen, Dietlingen, Ellmendingen und Weiler wurden 1803 dem Oberamt Pforzheim und 1809 dem Zweiten Landamt Pforzheim zugeteilt. 1819 wechselten sie zum Oberamt und am 1. Oktober 1864 zum Bezirksamt Pforzheim, aus dem am 25. Juni 1939 der gleichnamige Landkreis hervorging. Das frauenalbische Niebelsbach wurde 1803 zunächst badisch, fiel aber durch den Tausch- und Épurations-Vertrag vom 17. Oktober 1806 an Württemberg, wo es dem Oberamt Neuenbürg und ab 1. Oktober 1938 dem Landkreis Calw unterstellt wurde. Zum 1. Januar 1973 gelangten alle fünf Gemeinden zum Enzkreis. Während Dietenhausen bereits zum 1. Juli 1971 nach Ellmendingen eingemeindet wurde, vereinigte sich dies am 30. März 1972 mit Dietlingen, Niebelsbach und Weiler zur neuen Kommune Keltern.

Das Gemeindegebiet zwischen der westlichen Kreisgrenze und dem Stadtkreis Pforzheim liegt im Übergangsbereich von Nordschwarzwald und Kraichgauer Hügelland. Die obere Pfinz fließt mit ihren östlichen Seitenbächen in einer kleinen, etwa dem Rheingraben parallel zie­henden Grabensenke, die stark mit Verwerfungen durchsetzt ist. Zahlreiche dazu querziehende Sprünge zerstückeln diese Grabensenke beträchtlich. Die ältesten Ge­steine in diesem stark verworfenen Grenzsaum zwischen Schwarzwald und Kraichgau gehören dem Oberen Buntsandstein an. Auf den hügeligen Höhen zwischen den Wasserläufen lagert Wellengebirge und Mittlerer Keuper.

Wappen von Keltern

Im Göpelschnitt geteilt; oben rechts in Silber (Weiß) eine blaue Weintraube, links in Blau ein silberner (weißer) Pokal, unten auf goldenem (gelbem) Schildfuß in Schwarz ein goldenes (gelbes) Keltergebäude mit goldener (gelber) Traubenpresse, dessen Dach an die Teilungslinien anstößt.

Beschreibung Wappen

Keltern ist durch Vereinigung von Dietenhausen, Dietlingen, Ellmendingen, Niebelsbach und Weiler am 30. März 1972 gebildet worden. Die alten, teilweise unter Denkmalschutz stehenden Keltern in Dietlingen und Ellmendingen und der seit alters und bis heute hier betriebene Weinbau gaben den Ausschlag für die Wahl des Namens der Gesamtgemeinde. Auch das von der Gemeinde entworfene Wappen bezieht sich auf den Weinbau und „redend" auf den Gemeindenamen. Weinbausymbole enthielten bereits die Wappen von Dietlingen und Niebelsbach, wobei das Rebmesser des Dietlinger Wappens seit dem späten 15. Jahrhundert als Siegelbild dieser Gemeinde nachweisbar ist. Wappen und Flagge wurden am 11. Juli 1973 vom Innenministerium verliehen.

GND-ID:
  • 4398389-3
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