Ballrechten-Dottingen 

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Typauswahl: Gemeinde
Status: Gemeinde
Homepage: http://www.ballrechten-dottingen.de
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Einwohner: 2286
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 345.0
Max. Höhe ü. NN (m): 826.5
Min. Höhe ü. NN (m): 249.58
PLZ: 79282

Die Gemeinde, die an die Städte Staufen, Heitersheim und Sulzburg grenzt, gehört naturräumlich zum nördlichen Markgräfler Hügelland und hat nur im Osten einen kleinen Anteil am kristallinen Schwarzwald. Dort erreicht sie eine Höhe von 703 m über NN, die am Sulzbach, an der nordwestlichen Gemeindegrenze, auf 263 m abfällt. Der Sulzbach durchschneidet das offene, weithin von Rebstreifen überzogene Lößhügelland, aus dem sich im Osten die höheren Vorbergschollen des Fohren- und Kastellbergs herausheben. Ihre Flanken gehören zu den exquisiten Weinlagen, während die Kuppen bewaldet sind, wobei im Naturschutzgebiet ‚Kastellberg‘ floristisch reiche Flaumeichenwälder bewahrt werden. Wald bedeckt auch den Schwarzwaldanstieg. Oberhalb des Sulzbachs erstreckt sich Dottingen, Sitz des Rathauses, das seit den 1990er Jahren durch ein kleines Gewerbegebiet nach Nordwesten, vor allem aber kräftig hangaufwärts auf Ballrechten zu wuchs. Heute hat es den baulichen Anschluss an dieses kompakte Haufendorf erreicht. Beide Winzerdörfer werden nach wie vor vom Weinbau geprägt. Daneben spielen auch der Fremdenverkehr des seit 1978 staatlichen Erholungsortes sowie der Wohnwert eine wichtige Rolle. Buslinien binden die Gemeinde an die Bahnstationen in Heitersheim, Bad Krozingen und Staufen an, die gut ausgebaute L125 von Staufen nach Müllheim quert sie. Die badischen Gemeindeteile, kamen 1803 an das Oberamt Badenweiler, 1809 zum Bezirksamt bzw. Landkreis Müllheim (1939) und damit 1973 zum Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. 1971 schlossen sich beide Orte freiwillig zusammen.

Das Gemeindegebiet liegt im Grenzbereich von nördlichem Markgräfler Hügelland mit weiten Löß- und Lößlehmhügeln mit tertiärem Untergrund, die vom Sulzbach zerschnitten werden. Östlich von Ballrechten erheben sich tertiäre und jurassische Rebhügel als weiteres Glied der Vorbergzone, die in den östlichen angrenzenden bewaldeten Grundgebirgsanteil des Südlichen Schwarzwalds überleitet, dessen Gneise in der Gemarkung Döttingen von zwei kleinen Kerbtälchen mit den Quellbächen des Warmbachs-Höllgrabens zerschnitten werden.

Wappen von Ballrechten-Dottingen

In geteiltem Schild oben in Silber (Weiß) eine blaue Weintraube an schwarzem Rebzweig mit grünen Ranken, unten in Rot ein golden (gelb) gedeckter goldener (gelber) Kelch.

Beschreibung Wappen

Ballrechten und Dottingen bildeten bis 1809 eine gemeinsame Vogtei, die bis 1602 als badisches Lehen den Herren von Staufen unterstand. Am 1. Januar 1971 schlossen sich beide Orte wieder zu einer Gemeinde zusammen. Ballrechten hatte seit dem 19. Jahrhundert im Siegel und seit 1901 im Wappen einen Weinstock geführt als Zeichen des seit dem 9. Jahrhundert hier bezeugten Weinbaus. Das nach einem Vorschlag des Generallandesarchivs seit 1900 von Dottingen verwendete Wappen dagegen enthielt Wappenbilder der ehemaligen Ortsherrschaften, unter anderem einen gedeckten goldenen Kelch aus dem Wappen der Herren von Staufen. Das Wappen der neuen Gemeinde ist auf Wunsch des Gemeinderats aus den Wappenbildern der Teilgemeinden in vereinfachter Form zusammengesetzt. Wappen und Flagge wurden am 27. November 1972 vom Innenministerium verliehen.

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