Bondorf 

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Typauswahl: Gemeinde
Status: Gemeinde
Homepage: http://www.bondorf.de
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Einwohner: 5702
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 325.0
Max. Höhe ü. NN (m): 514.75
Min. Höhe ü. NN (m): 423.77
PLZ: 71149

Die Gemeinde Bondorf liegt an der Südspitze des Landkreises Böblingen und grenzt hier an den benachbarten Landkreis Tübingen. Sie ist zugleich die südlichste Gemeinde des Regierungsbezirks und der Region Stuttgart. Das Gemeindegebiet erstreckt sich im Korngäu oder Oberen Gäu, eine der druch Muschelkalk bzw. Unteren Keuper geprägten Gäulandschaften Württembergs. Es gehört daher naturräumlich zur übergreifenden Einheit der Oberen Gäue. Der höchste Punkt liegt im Westen auf 514,75 m, der tiefste Punkt auf 423,77 m im Nordosten der Gemarkung. Bondorf wurde schon 1363 von den Grafen von Hohenberg an Württemberg verkauft und gehörte bis 1811 zum Amt bzw. Oberamt Nagold. Danach gelangte die Gemeinde unter die Verwaltung des Oberamtes Herrenberg und kam 1938 zum neu gebildeten Landkreis Böblingen. Bondorf hat sich seit 1945 sichtbar entwickelt. In den Nachkriegsjahren entstanden vorwiegend westlich und nördlich, in geringerem Maße auch südlich des Ortes ausgedehnte Neubaugebiete, die die Siedlungsfläche bis zum Ende der 60er Jahre ungefähr verdreifachten. In den 1970er Jahren wurde am nördlichen Ortsrand, in den 1980er Jahren am nordöstlichen und südlichen und in der folgenden Dekade wieder am nördlichen Ortsrand gesiedelt. Die stark zurückgegangene Bautätigkeit der jüngeren Zeit konzentriert sich auf kleinere Flächen am nördlichen und südlichen Ortsrand. Ein kleineres Gewerbegebiet ist nordöstlich entstanden. Parallel zur regen Neubautätigkeit erfolgte auch die Verbesserung der Infrastruktur u.a. mit dem Neubau des Rathauses 1972, der Ortskanalisation 1974, der Gäuhalle 1975 (1999 modernisiert) sowie der Ausbau der Schulen. Bondorf ist durch die B28a (Rottenburg–Horb) an das Fernstraßennetz angebunden. Die Ausfahrt „Rottenburg“ der A81 befindet sich auf Bondorfer Gemarkung. Die 1879 erbaute Gäubahn verbindet den Ort mit Stuttgart, Singen und Freudenstadt. Der weitere ÖPNV erfolgt durch Buslinien des Verkehrs- und Tarifverbundes Stuttgart (VVS).

Weitgehend überzieht Löss den Lettenkeuper auf der im Korngäu gelegenen Gemarkung, der südlichsten im Landkreis. Nur in Trockentälchen und Mulden steht teilweise der Obere Muschelkalk mit Trigonodusdolomit an. Ein sogenannter Hungerbrunnen befindet sich westlich Bondorf.

Wappen von Bondorf

In Silber (Weiß) auf den Kuppen eines roten Dreibergs drei grüne Ähren (Dinkel).

Beschreibung Wappen

Das Wappen erscheint zuerst auf einem Plan im Gemeindearchiv, den der Bondorfer Feldmesser Christian Maier im Jahre 1818 gezeichnet hat. Es zeigt dort drei grüne Dinkelähren nebeneinander in silbernem Feld. In Gemeindesiegeln des 19. und 20. Jahrhunderts sind die drei württembergischen Hirschstangen zu sehen, bis die Gemeinde im Jahre 1930 das jetzige Wappen annahm. Das Landratsamt hat die Flagge am 19. Dezember 1980 verliehen.

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