Unterderdingen - Aufgegangen
Der Edle Heinrich Swendinger von Wiesloch verzichtet vor dem Abt von Odenheim und dem Grafen von Eberstein auf alle Rechte an den von ihm und anderen Gliedern seiner Familie dem Kloster Herrenalb verkauften Selhof zu Derdingen samt allen Zugehörden, insbesondere dem Zehnten und dem Patronatrechte der Pfarrkirche daselbst. / Zur Detailseite
Die Gebrüder Heinrich und Johann von Weitingen verkaufen dem Kloster Herrenalb mit der Hand ihres Lehensherrn des Edlen Liutfrid von Helmsheim und unter Genehmigung Graf Friedrichs von Zollern alle ihre Güter in der Mark Derdingen um 50 Pfund Heller. / Zur Detailseite
Vor den Speyrer Richtern schenkt und übergibt Heinrich, Rektor der Kirche zu Kürnbach, und seine Schwester Offemia von Derdingen um ihrer, ihres Vaters und ihrer Mutter Seelenheils willen alle ihre Güter, Einkünfte und Zinsen in Markung (termini) und Dorf (villa) Derdingen tam in agris frugiferis quam viniferis aut in pratis seu ortis et domibus cum curiis et eorundem pertinentiis quibuscumque, besonders die Güter, die einst Heinrichs des Ritters von Kaltenthal waren, zu Ehren der Jungfrau Maria dem Kloster Herrenalb durch Schenkung unter Lebenden unter der Bedingung, dass ihnen lebenslänglich 6 Scheffel Roggen (siliginis), 6 Scheffel Dinkel (spelte), 6 Scheffel Haber, das ganze Weinerzeugnis abzüglich der Kosten und alle Zinsen an Hellern, Pfennigen, Hühnern und Kapaunen kostenlos nach Pforzheim, Bretten, Derdingen oder Bruchsal an Mariä Geburt geliefert und dass nach ihrem Tod ihre Jahrtage mit Vigilien, Totenmessen und andern Gebeten begangen werden. Siegler: Die Speyrer Richter und der Abt von Herrenalb. Datum et actum anno domini MCCLXXX septimo, feria quarta post assumptionem beate virginis Marie. / Zur Detailseite
Der Edle Konrad von Obermagenheim schenkt alle seine Güter und Einkünfte in der Mark Derdingen, welche die Edlen von Richen von ihm zu Lehen getragen, an das Kloster Herrenalb. / Zur Detailseite
Papst Honorius III. nimmt das Kloster Herrenalb mit genanntem Besitz in seinen Schutz und bewilligt demselben eine Reihe näher bezeichneter Begünstigungen. / Zur Detailseite
Dietrich von Hohenstein übergibt dem Kloster Herrenalb Besitzungen in Derdingen. / Zur Detailseite
Urkunde über die Verteilung von Besitz in der Markung Derdingen zwischen Kloster Herrenalb und Dietrich von Richen. / Zur Detailseite
Liutfried von Helmsheim verkauft das Recht der Vogtei auf Unterderdingen mit allen dazu gehörigen Gütern unter näheren in der Urkunde ausgeführten Bedingungen an das Kloster Herrenalb. / Zur Detailseite
Der Edle Liutfried von Helmsheim leistet dem Kloster Herrenalb für das diesem veräußerte Recht der Vogtei über Unterderdingen eine genauer beschriebene Sicherheit auf ein Jahr, überlässt demselben zwei Keltern im gleichen Orte und verzichtet im Falle der Nichtwiedereinlösung genannten Vogtrechtes auch auf seine Rechte an Oberderdingen. / Zur Detailseite
Abt und Konvent von Herrenalb beurkunden, dass ihnen der Edle Liutfried von Helmsheim an Zahlungstatt für 9 Pfund Heller Güter (in Derdingen) übergeben und seither bezogene Gefälle erlassen habe. / Zur Detailseite
Der Freie Erkinger von Magenheim (libere condicionis homo) beurkundet, dass in seiner Gegenwart die Brüder Heinrich und Rudolf von Ramsbach (Ramesbach) und ihre Schwestern Luggard und Heilwig in die Hand des Abts von Herrenalb auf alle Ansprüche an die durch dieses Kloster um 50 Pfund Heller angekauften Güter in Derdinger Markung verzichtet und sich und ihre Erben für Eviktion und Gewährschaft verbunden haben. Super confirmatione eorundem iuratos ville nostre de Zinbern convocarunt cum pluribus fide dignis. Nos igitur ad petitionem partis utriusque presentem litteram sigillo nostro prefatis monachis tradidimus communitam. Nos itaque de Ramesbach universi antedicti profitemur prescripta omnia esse vera et ad maiorem certitudinem et evictionem pro nobis et nostris successoribus universis semper et ubique locorum faciendam nos et nostros ac nostra tenore presentium firmiter obligamus. Testes: H[einricus] de Ohsenberg, H. filius Henrici de Ramesbach Rudegerus et Bertoldus fratres consobrini eiusdem Henrici, C. Gisenang et H. Schuzzo iurati, Volzo lapicida cum filiis suis. Datum et actum in claustro Cynbern anno domini MCCLXXX quinto, Kalixti pape. / Zur Detailseite
Der Edle Beringer von Entringen überlässt den von ihm zu Lehen gehenden, von den Söhnen des verstorbenen Ritters Heinrich von Königsbach an das Kloster Herrenalb verkauften und ihm deshalb aufgelassenen Zehnten und sonstigen Besitz in beiden Derdingen auf deren Bitten an genanntes Kloster und wird dafür von ihnen durch Auftragung ihrer Eigengüter in Königsbach entschädigt. / Zur Detailseite
Graf Dieter von Katzenelnbogen genehmigt jeglichen Erwerb des Klosters Herrenalb von seinem Eigentum in Derdingen, Oberacker und Bruchsal und verzichtet für sich, seine Erben und Nachkommen auf alle Rechte daran. / Zur Detailseite
Der Edle Ulrich von Sternenfels verzichtet für sich und seine sowie seines Oheims Liutfried von Helmsheim Erben, deren Vormund er ist, auf alle etwaigen Rechte und Ansprüche an Vogtei und Dorf Derdingen. / Zur Detailseite
Pfalzgraf Ludwig bei Rhein, Herzog von Bayern, genehmigt auf Bitten des Klosters Herrenalb sämtliche Erwerbungen der von ihm dem Grafen Diether von Katzenelnbogen zu Lehen gegebenen Güter in Ober- und Unter-Derdingen durch das Kloster. / Zur Detailseite
Die Freien Heinrich Schwendinger von Wiesloch und seine Söhne verpflichten sich, das Kloster Herrenalb in seinen Besitzungen in Derdingen nicht zu belästigen. / Zur Detailseite
Kaiser Heinrich VI. nimmt das Kloster Herrenalb mit den durch Kauf von Eberhard von Strubenhart zu Derdingen erworbenen und allen übrigen Gütern in seinen Schutz. / Zur Detailseite
Der edle Liutfried von Helmsheim und Ritter Berthold, genannt Göler von Ravensburg, verkaufen alles was sie an Gütern und Rechten in Oberderdingen, dem Bauhofe der Mönche daselbst und in der Mark beider Derdingen, namentlich in Bernhardsweiler besitzen, an das Kloster Herrenalb um 500 Pfund Heller. / Zur Detailseite
Ritter Dietrich von Richen verkauft gemeinsam mit seiner Ehefrau und mit Zustimmung von deren Brüdern und Neffen 2<sup>1</sup>/<sub>2</sub> Jauchert Weinberg in Derdingen um 30 Pfund Heller an das Kloster Herrenalb. / Zur Detailseite
Liutfried von Helmsheim sagt seinem Lehensherrn dem Grafen Diether von Katzenelnbogen die von ihm an das Kloster Herrenalb verkaufte Vogtei in Unterderdingen auf und bittet, sie dem Kloster als Almosen zu übertragen. / Zur Detailseite
Ritter Reinbot von Richen verkauft dem Kloster Herrenalb mit Zustimmung seiner Angehörigen 25 Malter Weizen ewiger jährlicher Gült auf Mariä Geburt aus allen seinen Gütern, Zinsen und Bezügen in Derdingen für 62<sup>1</sup>/<sub>2</sub> Pfund Heller, verzichtet auf diese Güter und erhält sie in Erbzinsweise zurück. / Zur Detailseite
Konrad von Grötzingen und Genossen, welche das von dem Kloster Herrenalb dem Liutfried von Helmsheim abgekaufte Vogtrecht in Unterderdingen in der Form eines Lehens von letzterem erhalten haben, leisten dem Kloster eine Sicherheit von 1000 Mark Goldes gegen jede Gefährdung von dessen Rechten. / Zur Detailseite
Der Edle Liutfried von Helmsheim übergibt auf Bitte Ottos von Eberstein und Abt Konrads von Herrenalb das Vogtrecht in Unterderdingen in der Form eines Lehens an gewisse Lehensträger für die von dem Kloster ihm eingehändigte Kaufsumme. / Zur Detailseite
Konrad Hack von Hoheneck und Ulrich von Sternenfels genehmigen den Verkauf von Gütern und Rechten zu Oberderdingen durch Liutfried von Helmsheim an das Kloster Herrenalb und anerkennen ausdrücklich die Freiheit aller in der Mark von Ober- und Unterderdingen sowie Bernhardsweiler gelegenen Güter. / Zur Detailseite
Ritter Hildebrand Brendelin von Bretten (Hilttebrandus miles dictus Brendelin de Brettehein) verkauft an Abt und Konvent von Herrenalb seine Höfe in Derdingen (Derdingen) mit aller Zugehörde an Häusern, Gärten, Äckern, Wiesen, Weinbergen, Zinsen, Eigenleuten, Hühnern, Gänsen und allem Anderen ohne Ausnahme in der Mark Derdingen um 170 Pfund Heller und Graf Simon von Zweibrücken verpflichtet sich für ihn dem Kloster gegenüber zur Eviktion und Gewährschaft. Siegler, da der Aussteller kein eigenes Siegel hat: Graf Simon von Zweibrücken. Testes: dominus Swigerus plebanus de Joheningen, F. prior, Arn. cellerarius, Hartmudus monachi de Alba, frater Ber[toldus] mercator, Mangoldus, Wolframus conversi, Ber[toldus] miles de Remechingen, Gerhardus de Ubestat, Mezzelinus de Brussella et alii quam plures. Acta sunt hec in Brussella, anno domini MCC septuagesimo octavo, mense Januario, octava epiphanie. / Zur Detailseite
Abt Heinrich und Konvent des Klosters Hirsau beurkunden, dass sie Schulden halber verschiedene Güter, Zinsen und Gefälle in Ober- und Unterderdingen an das Kloster Herrenalb veräußert haben. / Zur Detailseite
Der Edle Konrad von Obermagenheim erteilt dem Ritter Reinbot von Richen seine lehensherrliche Zustimmung zur Veräußerung seines Anteils an zwei Höfen in Derdingen an das Kloster Herrenalb, wird dafür von Reinbot durch die Auftragung eines Hofes bezw. Hofanteils in Massenbach und Eppingen entschädigt und überlässt alle seine Rechte an den Lehen in Derdingen dem genannten Kloster. / Zur Detailseite
Äbtissin Adelheid und Konvent von Lichtental schenken und verkaufen dem Kloster Herrenalb alle ihre Einkünfte und Güter innerhalb der Grenzen oder der Mark von Derdingen um 30 Pfund Heller 7 Mark Silber. / Zur Detailseite
Dietrich von Hohenstein oder von Richen (de Howenstein sive de Riecnen) verzichtet gemeinsam mit seiner Großmutter Gertrud für sich und ihrer beider Erben auf alle Güter in Derdinger Mark samt Zugehörde, die einst dem Ritter Reinbot von Richen gehörten, und weist dieselben dem Kloster Herrenalb zu. Siegler: Der Aussteller, mit dessen Siegel seine Großmutter samt den Ihrigen sich begnügt (quo ego . . senior de Riechen predicta cum meis omnibus sum contenta). Datum anno domini MCCLXXX secundo. / Zur Detailseite
Die Brüder Walter, Konrad und Dietrich von Wiesloch, Söhne des Walther Litheimer, verzichten auf ihr Afterlehensrecht an die Güter in Dorf und Mark Derdingen, die ihre Vorfahren von Wiesloch dem Kloster Herrenalb verkauft haben, nachdem der Lehensherr Dieter von Katzenelnbogen, zu dessen Gunsten dem Kloster ehemals vier Lehensträger (quatuor viri, qui predictis monachis a nobis feodum portarent) bestellt worden waren, inzwischen selbst alles sein Eigentumsrecht in der Mark Derdingen dem Kloster übertragen hat. Siegler: Walter von Wiesloch, mit dessen Siegel seine beiden Brüder, die kein eigenes Siegel haben, sich begnügen. Datum anno domini MCCLXXX octavo. / Zur Detailseite
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|---|---|
| Typauswahl: | Ortsteil – Historisches Ortslexikon |
| Typ: | aufgegangener Ort |
Ortsgeschichte
| Ortslage und Siedlung (bis 1970): | Haufendorf am Fuß des südexponierten rechten Hanges des oberen Kraichtals. Im Süden zusammengewachsen mit dem Neubaugebiet von Oberderdingen. 1971 als Wohnplatz aufgehoben. |
|---|---|
| Geschichte: | 1971 als Wohnplatz aufgehoben. Filialkirche von 1769 mit romanisch-gotischem Chorturm. Wahrscheinlich alte Pfarrkirche von Oberderdingen. |
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![Ritter Hildebrand Brendelin von Bretten (Hilttebrandus miles dictus Brendelin de Brettehein) verkauft an Abt und Konvent von Herrenalb seine Höfe in Derdingen (Derdingen) mit aller Zugehörde an Häusern, Gärten, Äckern, Wiesen, Weinbergen, Zinsen, Eigenleuten, Hühnern, Gänsen und allem Anderen ohne Ausnahme in der Mark Derdingen um 170 Pfund Heller und Graf Simon von Zweibrücken verpflichtet sich für ihn dem Kloster gegenüber zur Eviktion und Gewährschaft. Siegler, da der Aussteller kein eigenes Siegel hat: Graf Simon von Zweibrücken. Testes: dominus Swigerus plebanus de Joheningen, F. prior, Arn. cellerarius, Hartmudus monachi de Alba, frater Ber[toldus] mercator, Mangoldus, Wolframus conversi, Ber[toldus] miles de Remechingen, Gerhardus de Ubestat, Mezzelinus de Brussella et alii quam plures. Acta sunt hec in Brussella, anno domini MCC septuagesimo octavo, mense Januario, octava epiphanie.](/media/labw_wub/current/generated/jpg/wub-3595.jpg.tm.png)




