Lupfen - Wüstung
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| Typauswahl: | Ortsteil – Historisches Ortslexikon |
| Typ: | Wüstung |
| Liegt auf Gemarkung: | Talheim |
Ortsgeschichte
| Geschichte: | Von der Stammburg des seit 1065 bezeugten Hochadelsgeschlechts sind nur noch geringe Reste vorhanden. Zu der Herrschaft, die außer Lupfen die Burgen Karpfen und Reifenberg, die Dörfer Talheim, Tuningen, Aldingen und Hausen ob Verena sowie Lehen in Seitingen, Oberflacht, Wurmlingen, Tuttlingen, Trossingen, Schura und Nendingen umfaßte, wurde 1251 noch die vom Bistum Konstanz zu Lehen gehende Landgrafschaft Stühlingen hinzuerworben. Bei der Teilung der Familiengüter nach dem Tode Heinrichs I. 1256 in die Stühlinger und die Lupfener Linie des Hauses blieb die Burg weiterhin Residenz. Wegen der Bündnisse der Grafenfamilie mit dem Hause Württemberg und Herzog Friedrich IV. von Österreich wurde die Burg 1377 und 1416 von der Stadt Rottweil zerstört. Der Niedergang der Familie von Lupfen wurde mit dem Verkauf der Stammburg und der Herrschaft 1437 an die Herren von Fridingen äußerlich sichtbar. Von den Herren von Fridingen und Stefan von Emershofen wurden Burg und Herrschaft 1444 an Württemberg verkauft. Die Burg besaß in württembergischer Zeit keine größere Bedeutung mehr. |
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Burgen und Schlösser
| Name: | Burg |
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![Burkhard Hupscher von Rottweil verkauft mit Zustimmung seiner Frau Hedwig und seiner Kinder an Abt Heinrich und Konvent von St. Blasien seine Besitzungen in Göllsdorf (possessiones iure proprietatis dominii vel quasi mihi pertinentes sitas in banno ville Gelstorf), die Berthold Hu{o}ber und Walter Stægeman bauen und die jährlich 5 Malter Spelt und 4 Malter Haber üblichen Maßes, 8 Schilling gangbarer Münze, 8 Hühner und 1 Viertel Eier gülten, um 13 Mark Silber Rottweiler Gewichts (ad pondus ville de Rotwil). Siegler: Die Stadt Rottweil und Hugo von Lupfen (Luphen), Kirchrektor daselbst. Acta sunt hec apud Rotwil, anno domini MCCLXXX primo, III. kalendas Januarii, indictione IX., presentibus magistro Al. de Nallingen, H. dicto Moner rectore ecclesie de Celle clericis, Alberto converso, Eber[bardo] sculteto, Her[manno] dicto Voke et Al[berto] filio suo, Eber[hardo] dicto in dem Hove et H[einrico] fratre suo, H. de Babmberc et C[unrado] dicto Wachsuter civibus, R. preposito in Bare et Eber. villico in Nu{i}nkilch laicis. Schultheiß Eberhard, die Ratmannen und die Bürgerschaft von Rottweil und der Kirchrektor Hugo beurkunden die Besiegelung.](/media/labw_wub/current/delivered/jpg/wub-3864.jpg)

![[Urkunde]](/media/ubh_digitalisate/current/delivered/images/oai-digi.ub.uni-heidelberg.de-11764/INTROIMAGE.jpg)



























![Burkhard Hupscher von Rottweil verkauft mit Zustimmung seiner Frau Hedwig und seiner Kinder an Abt Heinrich und Konvent von St. Blasien seine Besitzungen in Göllsdorf (possessiones iure proprietatis dominii vel quasi mihi pertinentes sitas in banno ville Gelstorf), die Berthold Hu{o}ber und Walter Stægeman bauen und die jährlich 5 Malter Spelt und 4 Malter Haber üblichen Maßes, 8 Schilling gangbarer Münze, 8 Hühner und 1 Viertel Eier gülten, um 13 Mark Silber Rottweiler Gewichts (ad pondus ville de Rotwil). Siegler: Die Stadt Rottweil und Hugo von Lupfen (Luphen), Kirchrektor daselbst. Acta sunt hec apud Rotwil, anno domini MCCLXXX primo, III. kalendas Januarii, indictione IX., presentibus magistro Al. de Nallingen, H. dicto Moner rectore ecclesie de Celle clericis, Alberto converso, Eber[bardo] sculteto, Her[manno] dicto Voke et Al[berto] filio suo, Eber[hardo] dicto in dem Hove et H[einrico] fratre suo, H. de Babmberc et C[unrado] dicto Wachsuter civibus, R. preposito in Bare et Eber. villico in Nu{i}nkilch laicis. Schultheiß Eberhard, die Ratmannen und die Bürgerschaft von Rottweil und der Kirchrektor Hugo beurkunden die Besiegelung.](/media/labw_wub/current/generated/jpg/wub-3864.jpg.tm.png)

![[Urkunde]](/media/ubh_digitalisate/current/generated/images/oai-digi.ub.uni-heidelberg.de-11764/INTROIMAGE.jpg.tm.png)























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