Dunningen 

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Typauswahl: Gemeinde
Status: Gemeinde
Homepage: http://www.dunningen.de
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Einwohner: 5953
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 123.0
Max. Höhe ü. NN (m): 736.97
Min. Höhe ü. NN (m): 629.37
PLZ: 78655, 78713

Zentral im Landkreis Rottweil gelegen, erstreckt sich das 48,44 qkm große Gemeindegebiet mit den Ortsteilen Dunningen, Lackendorf und Seedorf über die Muschelkalk-Keuper-Hochfläche des Oberen Gäus, das sich in die Oberndorfer Gäuplatten im Osten und die Eschach-Platten im Westen teilt. Allein im äußersten Westen ragen die Buntsandsteinplatten des Schwarzwaldostrands in das Areal hinein. Das Gelände gliedert die Eschach, die auf ihrem Weg von Nordwesten nach Süden eine Reihe von westlich zufließender Bäche wie den Weiherbach, den Eberbach oder den Haselbach aufnimmt. Die Eschach markiert an der Grenze zu Zimmern auf etwa 629,4 m NN den tiefsten Punkt des Geländes, das im Westen im Schwendewald auf rd. 719 m NN ansteigt. 1993 wurde das 781 ha große Heckengelände zwischen Dunningen und Seedorf unter Landschaftsschutz gestellt. Der Landesentwicklungsplan verortet die Gemeinde im Ländlichen Raum. Die zur Reichsstadt Rottweil gehörigen Dörfer Dunningen und Seedorf wurden 1802/03 württembergisch, das ritterschaftliche Lackendorf im Zuge der Mediatisierung 1805/06. Alle drei Orte wurden zunächst dem neuwürttembergischen Landoberamt Rottweil zugeteilt. Zum 26. April 1808 gelangten Dunningen und Lackendorf zum Oberamt Rottweil; Seedorf wurde 1812 dem Oberamt Oberndorf zugewiesen, von dem es zum 1. Oktober 1938 zum Landkreis Rottweil wechselte. Am 1. August 1972 wurde Lackendorf, am 1. Januar 1974 wurde Seedorf nach Dunningen eingemeindet.

Das Gemeindegebiet gehört im wesentlichen der Gäulandschaft an, nur im äußersten Westen hat es Anteil an den Randplatten des Oberen Buntsandsteins. Die Eschach, die zahlreiche Wiesenmäander ausbildet, stellt die Nord-Süd-Achse des Gemeindegebiets dar. Ihre flachen Hänge sind in den Mittleren und Unteren Muschelkalk eingeschnitten. Ostlich der Linie Seedorf-Dunningen-Lackendorf setzt mit einer wenig ausgeprägten Geländestufe (Schichtstufe) die leicht wellige, trockentalreiche Hauptmuschelkalkfläche ein, die in deutlichem Gegensatz zu dem flußreicheren westlichen Gemeindegebiet im Mittleren und Unteren Muschelkalk steht.

Wappen von Dunningen

In von Silber (Weiß) über Rot schräggeteiltem Schild oben und unten je eine goldbesamte Rose in verwechselten Farben mit grünen Kelchblättern, an einem Stiel aus dem roten und silbernen (weißen) Feld wachsend.

Beschreibung Wappen

Als Gemeindewappen wurde mindestens seit 1937 eine silberne Pflugschar in Rot geführt. In den Siegeln erschien daneben auch ein Pflug in naturalistischer Darstellung in einem Wappenschild. Da die Pflugschar in den Gemeindewappen des Landes sehr oft vertreten ist, schien es geraten, ein anderes Wappen anzunehmen. Hierfür zog man das ein wenig abgeänderte Wappen der Maier von Tuningen (vergleiche Tuningen) heran, die aber mit Dunningen und seinem mittelalterlichen Ortsadel wohl nicht in Zusammenhang stehen. Die Tingierung in Silber und Rot wurde von dem vorherigen Wappen übernommen. Am 4. März 1952 verlieh das Innenministerium Württemberg-Hohenzollern das Recht zur Führung des Wappens. Die Flagge wurde am 1. April 1952 durch das Staatsministerium verliehen. Die Eingemeindung von Lackendorf (1972) und Seedorf (1974) zog keine Änderung des Wappens nach sich.

GND-ID:
  • 4131905-9
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