Königsfeld im Schwarzwald 

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Typauswahl: Gemeinde
Status: Gemeinde
Homepage: http://www.koenigsfeld.de
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Einwohner: 5832
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 145.0
Max. Höhe ü. NN (m): 895.79
Min. Höhe ü. NN (m): 668.22
PLZ: 78126

Die Gemeinde, bestehend aus 6 Teilorten, liegt an der Nordgrenze des Schwarzwald-Baar-Kreises und nimmt dort Teile des nach Osten abfallenden, meist schwach reliefierten Buntsandsteindeckgebirges am Ostrand des Mittleren Schwarzwaldes ein. Das Höhenmaximum wird daher mit 896 m über NN im Nordwesten (Gewann Brogen) erreicht und geht zur Ostgrenze am Herzogenbühl bis auf rd. 670 m zurück. Überwiegend sanfte Muldentäler durchziehen das Gemeindegebiet, in dem sich Wälder, Grünland und Äcker reizvoll abwechseln und das neben den größeren Dörfern relativ dicht mit Kleinweilern und Einzelhöfen besetzt ist. Der Hauptort liegt auf der Hangflanke zum Hörnlebach und zeigt mit dem weithin geradlinigen, quadratischen Straßenraster sein junges Entstehungsalter als Herrenhuter Kolonie (1806) an. Klimatische Gunstfaktoren machten ihn früh (seit 1809) als Heilkurort, speziell auch für Kindererholung, bekannt. Noch heute besteht das aus der ersten Beherbergungseinrichtung entstandene, mehrfach ausgebaute ‚Herrenhuter Haus‘. Der zwischen 1960 und 2000 stark nach Westen gewachsenen Ort ist zertifizierter Kurort (1949 Heilklimatischer Kurort, 1976 Kneipkurort) mit Kurpark, diversen Kureinrichtungen, Fachkliniken, Hotels und Privatpensionen sowie einem riesigen Tourniergolfplatz. Seit 2001 wird ein von Albert Schweizer und seiner Frau 1923 erbautes Haus als europäische Begegnungs- und Informationsstätte (Albert-Schweizer-Haus) genutzt. Landes- und Kreisstraßen erschließen das Kleinzentrum. Der Hauptort kam 1810 von württembergischen Oberamt Hornberg an das Badische Amt Hornberg, 1812 vorrübergehend an das Bezirksamt Villingen, dann an das Bezirksamt Hornberg und 1820 zum Bezirksamt bzw. Landkreis (1936) Villingen. Seit 1973 gehört er zum Schwarzwald-Baar-Kreis.

Das Gemeindegebiet liegt auf den östlichen Buntsandstein-Randplatten des Mittleren Schwarzwalds und bildet eine nach Оsten geneigte Hochfläche im Oberen Buntsandstein mit wenig eingetieften Talmulden. Nur der bis in den Mittleren Buntsandstein eingeschnittene Glasbach, der das Gemeindegebiet in West-Ost-Richtung durchfließt, besitzt ein etwas steiler ausgebildetes Kerbsohlental. Südlich von Königsfeld ist infolge eines tektonischen Grabens eine Muschelkalkscholle erhalten geblieben.

Wappen von Königsfeld im Schwarzwald

Beschreibung Wappen

Geviert von Gold (Gelb) und Rot; in Feld eins aus den beiden äußeren Kuppen eines grünen Dreibergs wachsend zwei schräggekreuzte grüne Kornähren, in Feld vier auf grünem Dreiberg eine rote Burg mit zwei Zinnentürmen. Die Verleihung erfolgte am 1. Juli 1992 durch das Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis.

GND-ID:
  • 4401721-2
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