Schonach im Schwarzwald 

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Typauswahl: Gemeinde
Status: Gemeinde
Homepage: http://www.schonach.de
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Einwohner: 3987
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 109.0
Max. Höhe ü. NN (m): 1163.39
Min. Höhe ü. NN (m): 565.13
PLZ: 78136

Die Gemeinde grenzt im äußersten Nordwesten des Schwarzwald-Baar-Kreises an den Landkreis Emmendingen im Westen bzw. den Ortenaukreis im Norden. Sie liegt in der Triberger Granitzone, am Übergang des südlichen Mittleren Schwarzwalds zum Südöstlichen Schwarzwald. Dort greift sie mit ihrem 1971 eingemeindeten Teilort Rohrhardsberg vom kräftig reliefierten, dicht bewaldeten Elz-Gutach Winkel in den östlichen Gutachwald bzw. auf die südöstlich anschließende, weniger bewegte, offenere Schönwalder Hochfläche (Südöstlicher Schwarzwald) aus. Die Höhenspanne reicht von 1163 m über NN (Rohrhardsbergmassiv) bis 596 m im tiefeingeschnittene Elztal, bleibt durchschnittlich aber auf über 900 m. Bergwälder, Moore und artenreichen Wiesen stehen in den Gebieten ‚Rohrhardsberg-Obere Elz‘ sowie ‚Laubeck-Rensberg‘ unter Naturschutz. Der Hauptort selbst folgt in unregelmäßig lockerer Ausdehnung dem breiten Schonach-Hochtal im Osten der Gemeinde bis dicht an die Nachbarstadt Triberg. In den letzten 20 Jahren wuchs der traditionelle Luftkurort (seit 1972 staatlich anerkannt) mit seiner starken Wintersportausrichtung nur noch verhalten mit einzelnen kompakten Baugebieten vor allem nach Norden (z.B. im Obertal). Unterhalb der katholischen Kirche St. Ulrich, auf der Talsohle, liegt im Zentrum des Ortes der Kurpark mit modernem Kurhaus (‚Haus des Gastes‘). Zahlreiche über den Ort verteilte Unternehmen ergänzen die noch vorhandene Uhrenproduktion. Auf ihre einstige Bedeutung weist hier die weltweit wohl größte begehbare Kuckucksuhr hin. Landesstraßen, sowie der Schwarzwaldast der B500 erschließen die Gemeinde. 1806 an Baden gekommen, gehörte sie dem Bezirksamt Triberg an, kam 1924 zum Bezirksamt bzw. Landkreis (1936) Villingen und 1973 zum Schwarzwald-Baar-Kreis.

Teilort

Wohnplatz

aufgegangener Ort

Wüstung

Das Gemeindegebiet liegt im Bereich des von Ganggesteinen durchsetzten Triberger Granitmassivs des Mittleren Schwarzwalds. Im Westen quert das steil eingetiefte, in einem tektonischen Graben angelegte obere Elztal, das für Siedlungen kaum Raum bietet, das Gemeindegebiet in Süd-Nord-Richtung. Im östlichen Bereich sind die Reliefverhältnisse ausgeglichener. Offenere, gefällsärmere Täler und flachhügelige Grundgebirgsterrassen ermöglichen eine dichtere Besiedlung.

Wappen von Schonach im Schwarzwald

In Silber (Weiß) aus einer liegenden goldenen (gelben) Mondsichel wachsend die Muttergottes mit blauem Gewand, rotem Schleier und goldener (gelber) Krone und Nimbus, in der Rechten ein goldenes (gelbes) Zepter, in der Linken das rot gekleidete, golden (gelb) nimbierte Jesuskind haltend, das die Rechte segnend erhoben hat und in der Linken eine goldene (gelbe) Kugel hält.

Beschreibung Wappen

Das vermutlich älteste Siegel Schonachs (Abdruck von 1811) enthält ein stilisiertes Bild der Muttergottes und die Umschrift MARIA : SCHONACH. Die alte Pfarrkirche war Maria geweiht. Auch die Gemeindesiegel seit Mitte des 19. Jahrhunderts zeigen Maria; die nicht sehr deutlichen Bilder lassen an eine Pieta denken. Im Jahre 1900 bemühte sich die Gemeinde für den neuen Stempel um ein besseres Siegelbild, das bei dieser Gelegenheit in einen Wappenschild gesetzt wurde, ohne dass die Tingierung festgelegt worden wäre. Dies wurde 1952 nachgeholt, das Wappen gleichzeitig nach dem Gnadenbild in der Kirche gezeichnet. Das Innenministerium verlieh das Wappen und die Flagge am 8. Dezember 1960.