Wartenberg - Wohnplatz
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| Typauswahl: | Ortsteil – Historisches Ortslexikon |
| Typ: | Wohnplatz |
| Liegt auf Gemarkung: | Geisingen |
| Ersterwähnung: | 1138 |
Ortsgeschichte
| Ortslage und Siedlung (bis 1970): | Schloß und Hof. |
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| Historische Namensformen: |
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| Geschichte: | 1138 Wartenberg. Die Herren von Wartenberg, ein edelfreies Geschlecht, sind 1086 erstmals bezeugt und nannten sich zunächst nach ihrem Sitz in Geisingen. Um etwa 1100 siedelten sie auf den Wartenberg um. Die Errichtung der älteren Burg im 12. Jahrhundert an der Nordwest-Seite, schon im 15. Jahrhundert abgegangen, heute davon nur noch ein aus Basaltsteinen bestehender Mauerklotz sichtbar, war wohl gegen den Burgenbau auf dem Fürstenberg gerichtet. Die 1459 entstandene obere Burg auf dem Berggipfel wurde 1780 abgetragen und an ihre Stelle ein Lustschloß errichtet. Die Burggemarkung wurde im 15. Jahrhundert aus den Gemarkungen Geisingen und Gutmadingen herausgeschnitten, 1934 nach Geisingen eingemeindet. |
Burgen und Schlösser
| Name: | ältere Burg; obere Burg |
|---|---|
| Datum der Ersterwähnung: | 1100 [12. Jahrhundert] |









![Konrad von Wartenberg genannt von Hohenstein (Hohenstain) verkauft, nachdem ihm sein Oheim (patruus) der Kleriker Konrad, Kirchrektor zu Bochingen und Kanoniker zu Straßburg, die Einkünfte (fructus) seiner Kirche zu Bochingen auf 10 Jahre nach einander um eine bestimmte Summe verkauft hat, seinerseits mit Einwilligung des genannten Kirchrektors, da er selbst an ziemlichem Geldmangel leidet, die Hälfte jener Einkünfte auf 10 Jahre an die Oberndorfer Bürger (civibus in Oberndorf) Sifrid Hag (dicto Hâge) und Steimar Müller (Molitori) um 13 Mark Silber. Siegler: Der Aussteller, der Kirchrektor Konrad und Ritter Hugo von Schilteck (Schiltek). Datum Oberndorf, anno domini MCCLXXI., II. nonas Mai[i].](/media/labw_wub/current/delivered/jpg/wub-3003.jpg)





![Der Straßburger Chorherr Konrad von Wartenberg verzichtet auf all sein etwaiges Recht an die Güter in Hopfau (Hophowe), welche sein Verwandter (consanguineus) Graf Hermann von Sulz an Abt und Konvent von Alpirsbach verkauft hat. Acta sunt hec in pomerio ante Zimmern sito, anno domini millesimo ducentesimo septuagesimo nono, indictione septima, in media quadragesima, quarto idus Martii, testibus: Hermanno supradicto comite de Sulze, Perhtoldo nobile de Valchenstain, Wernhero et Alberhto nobilibus fratribus dictis de Zimmern, Wernhero et Chunrado filiis dicti Wernheri, Hugone milite dicto de Linsteten, Gernodo advocato sepefati comitis Her[manni] de Sulze, Perhtoldo dicto de Giselingen. Siegler: Der Aussteller.](/media/labw_wub/current/delivered/jpg/wub-3718.jpg)


![Heinrich Struz (H. dictus Struz) und sein Vetter Konrad (C. fratuelis suus) von Wartenberg beurkunden, dass mit ihrer Einwilligung Walter von Ingstetten (dictus de Ichsteittein) das Lehen zu Binzwangen, das er von ihnen innegehabt hat, der Äbtissin und dem Konvent von Heiligkreuztal (claustri dicti Heilichcrucestal) um 19 Mark Silber verkauft hat, und verzichten zu Gunsten des Klosters auf ihr Eigentumsrecht. Testes: comes H[einricus] de Friburc, dominus Ber. de Sunthusen, dominus H. de Sunthusen, dominus Ul. de Immendingen, dominus C. de Gutemeingen milites. Siegler: Die Aussteller. Datum anno domini MCCLXXXII., proxima dominica post purificationem beate Marie virginis.](/media/labw_wub/current/delivered/jpg/wub-3986.jpg)
![Illustrationen: [Wartenberg]](/media/blb_digitalisate/current/delivered/images/IMG_DEFAULT_7843187.jpg)



















![Konrad von Wartenberg genannt von Hohenstein (Hohenstain) verkauft, nachdem ihm sein Oheim (patruus) der Kleriker Konrad, Kirchrektor zu Bochingen und Kanoniker zu Straßburg, die Einkünfte (fructus) seiner Kirche zu Bochingen auf 10 Jahre nach einander um eine bestimmte Summe verkauft hat, seinerseits mit Einwilligung des genannten Kirchrektors, da er selbst an ziemlichem Geldmangel leidet, die Hälfte jener Einkünfte auf 10 Jahre an die Oberndorfer Bürger (civibus in Oberndorf) Sifrid Hag (dicto Hâge) und Steimar Müller (Molitori) um 13 Mark Silber. Siegler: Der Aussteller, der Kirchrektor Konrad und Ritter Hugo von Schilteck (Schiltek). Datum Oberndorf, anno domini MCCLXXI., II. nonas Mai[i].](/media/labw_wub/current/generated/jpg/wub-3003.jpg.tm.png)





![Der Straßburger Chorherr Konrad von Wartenberg verzichtet auf all sein etwaiges Recht an die Güter in Hopfau (Hophowe), welche sein Verwandter (consanguineus) Graf Hermann von Sulz an Abt und Konvent von Alpirsbach verkauft hat. Acta sunt hec in pomerio ante Zimmern sito, anno domini millesimo ducentesimo septuagesimo nono, indictione septima, in media quadragesima, quarto idus Martii, testibus: Hermanno supradicto comite de Sulze, Perhtoldo nobile de Valchenstain, Wernhero et Alberhto nobilibus fratribus dictis de Zimmern, Wernhero et Chunrado filiis dicti Wernheri, Hugone milite dicto de Linsteten, Gernodo advocato sepefati comitis Her[manni] de Sulze, Perhtoldo dicto de Giselingen. Siegler: Der Aussteller.](/media/labw_wub/current/generated/jpg/wub-3718.jpg.tm.png)


![Heinrich Struz (H. dictus Struz) und sein Vetter Konrad (C. fratuelis suus) von Wartenberg beurkunden, dass mit ihrer Einwilligung Walter von Ingstetten (dictus de Ichsteittein) das Lehen zu Binzwangen, das er von ihnen innegehabt hat, der Äbtissin und dem Konvent von Heiligkreuztal (claustri dicti Heilichcrucestal) um 19 Mark Silber verkauft hat, und verzichten zu Gunsten des Klosters auf ihr Eigentumsrecht. Testes: comes H[einricus] de Friburc, dominus Ber. de Sunthusen, dominus H. de Sunthusen, dominus Ul. de Immendingen, dominus C. de Gutemeingen milites. Siegler: Die Aussteller. Datum anno domini MCCLXXXII., proxima dominica post purificationem beate Marie virginis.](/media/labw_wub/current/generated/jpg/wub-3986.jpg.tm.png)
![Illustrationen: [Wartenberg]](/media/blb_digitalisate/current/generated/images/IMG_DEFAULT_7843187.jpg.tm.png)










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