Rümmingen 

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Typauswahl: Gemeinde
Status: Gemeinde
Homepage: http://www.ruemmingen.de
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Einwohner: 1648
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 370.0
Max. Höhe ü. NN (m): 440.91
Min. Höhe ü. NN (m): 279.12
PLZ: 79595

Die kleine Gemeinde, die nach Osten hin an die Stadt Lörrach grenzt, liegt im südlichen Markgräfler Hügelland und reicht dort vom Bamlach-Schallbacher Lößhügelland ostwärts über das breite Kandertal auf die von altquartären Schottern überdeckte Hänge des Röttler Waldes hinauf. Letzterer bildet den Übergang zum Weitnauer Bergland und damit zum Naturraum Hochschwarzwald. Mit dem ‚Rümminger Moos‘ stehen dort Bereiche des feuchten Eichen-Buchenwaldes unter Naturschutz. An der äußersten Ostgrenze wird mit rd. 441 m über NN auch der höchste Geländewert in der Gemeinde gemessen, der tiefste liegt bei rd. 273 m im Kandertal. Das Dorf nimmt östlich der Kander die Talweitung ein, wobei sich an den Kern vor allem nach Süden eine weitläufige Wohnbebauung anschließt, die sich seit den 1980er Jahren auch nach Osten und Norden erweitert. Die starke die Wohnattraktivität des vor allem nach Lörrach orientierten, ausgesprochenen Auspendlerortes dokumentieren auch einzelne mehrgeschossige Wohngebäude. Im Westen ist inzwischen zudem ein kleines Gewerbegebiet hinzugekommen. Über die K6354 bestehen kurze Verbindungen zur A98 und zur Kreishauptstadt. Auch die 1895 eröffnete Kandertalbahn berührt das Dorf, doch existiert hier heute nur noch ein Museumsverkehr. Der Ort kam 1809 vom Oberamt Rötteln zum Bezirksamt bzw. Landkreis (1939) Lörrach.

Das Gemeindegebiet von Rümmingen erstreckt sich beiderseits des Kandertals im Bamlach-Schallbacher Lößhügelland. Die rechts der Kander gelegenen Flächen werden ackerbaulich genutzt, während links des Tales nur die unteren Hangpartien einer landwirtschaftlichen Nutzung unterliegen und dann in geschlossene Waldbedeckung zum 400-700 m hoch gelegenen, aus Buntsandstein aufgebauten Weitenauer Bergland übergehen. Das Kandertal selbst ist von feuchten Fettwiesen eingenommen. Ort mit unregelmäßigem Grundriss an dem mäßig steil ansteigenden linken Talhang der Kander. Ausbaugebiete vornehmlich am Hang im Süden und Südwesten. Am nördlichen Ortseingang besteht ein Steinbruch mit angeschlossenem Tonwerk. Ein Gewerbegebiet ist zwischen dem Gleiskörper der Kandertalbahn und dem Fluß ausgewiesen.

Wappen von Rümmingen

In geteiltem Schild oben in Gold (Gelb) ein wachsender, doppelgeschwänzter roter Löwe, unten in Silber (Weiß) auf grünem Dreiberg ein grüner Apfelbaum mit roten Früchten und schwarzem Stamm.

Beschreibung Wappen

Der im Kandertal gelegene Ort, bereits im 8. Jahrhundert urkundlich erwähnt, gehörte zur Herrschaft Rötteln. Mit dieser kam er an die Markgrafen von Hachberg-Sausenberg und 1503 an die Markgrafen von Baden. Nach dem Dreißigjährigen Krieg bildete Rümmingen nur eine Stabhalterei innerhalb der Vogtei des benachbarten Binzen und wurde erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts selbstständige Gemeinde. Die Gemeindesiegel, von denen das älteste in einem Abdruck aus dem Jahre 1811 belegt ist, zeigten im 19. Jahrhundert lediglich den badischen Wappenschild. Daher schlug das Generallandesarchiv als Wappen eine Kombination des wachsenden roten Löwen in Gold aus dem Wappen der Herren von Rötteln mit dem Obstbaum als Symbol für den damals in Rümmingen betriebenen Obstbau vor. Die Gemeinde nahm dieses Wappen im Jahre 1907 an. Die Flagge wurde am 16. August 1993 vom Landratsamt Lörrach verliehen.

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