Bitz 

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Typauswahl: Gemeinde
Status: Gemeinde
Homepage: http://www.bitz.de
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Einwohner: 3606
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 409.0
Max. Höhe ü. NN (m): 928.34
Min. Höhe ü. NN (m): 774.83
PLZ: 72475

Bitz liegt am östlichen Rand des Zollernalbkreises und grenzt im Osten an den Landkreis Sigmaringen. Das Gemeindegebiet erstreckt sich über den höchsten Teil der Kuppenalb. Es ist der Form nach eine offene Geländemulde mit Randhöhen teilweise über 900 m. Nahe der Ostgrenze vertieft sich die Mulde zu einem felsgesäumten Trockental, dem Harthauser Tal. Naturräumlich gehört das Gebiet zur übergeordneten Einheit der Hohen Schwabenalb. Der höchste Punkt liegt auf 928 m südwestlich des Ortes, der tiefste Punkt auf 775 m im Südosten vor dem Alten Hau. Die erst 1832 durch Freikauf von Ebingen selbstständig gewordene Gemeinde gehörte schon früh zu Württemberg und bildete zunächst mit Ebingen ein eigenes Amt. 1806 kamen beide zum Oberamt Balingen, das 1938 unter territorialer Erweiterung zum Landkreis Balingen umgebildet wurde. Der Landkreis ging mit der Verwaltungsreform 1973 im neuen Zollernalbkreis auf. Die Gemeinde Bitz stellt im Kern ein Haufendorf mit zentralem Platz und ehem. Hülbe dar, hat sich seit 1945 aber zur Industriegemeinde entwickelt. Zunächst wurden bis Ende der 1960er Jahre fast rund um den Ort neue, großflächige Baugebiete geschaffen; nur der Südrand blieb von dieser Entwicklung verschont. Großflächige Neubausiedlungen folgten in den 1980er Jahren vorwiegend im Westen und besonders im Osten des Ortes. In den letzten Jahren wurde ein Siedlungsgebiet am Nordostrand erschlossen. Industrie- und Gewerbebetriebe sind an verschiedenen Stellen im Ort ansässig. Industrieflächen finden sich im Nordwesten, Südwesten und Osten sowie südlich des Ortes. Bitz ist über die L448 an den Verkehr angeschlossen; nordwestlich liegt ca. 2 km entfernt der Verkehrslandeplatz Albstadt-Degerfeld. Der ÖPNV erfolgt durch den Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau.

Gemarkung im höchsten Teil der Kuppenalb. Im wesentlichen eine nach Оsten offene Geländemulde mit Randhöhen zum Teil über 900 Meter, die sich nahe der Ostgrenze zu einem felsgesäumten Trockental vertieft (Harthauser Tal). Das Gebiet liegt im Be­reich von Verwerfungslinien in Fortsetzung des Hohenzollerngrabens, so dass über Massenkalk noch größere Areale gebankter Kalke und Kalkmergel des Weißjura ζ erhalten blieben, die für die landwirtschaftliche Nutzung etwas günstiger sind.

Wappen von Bitz

Unter goldenem (gelbem) Schildhaupt, darin eine schwarze Hirschstange, in Blau ein silberner (weißer) Adlerflügel.

Beschreibung Wappen

Im Jahre 1930 setzte die Gemeinde ein heraldisch mangelhaftes Siegelbild in ihre Stempel, in dem zwei Trikotbobinen und zwei Webnadeln auf die damalige industrielle Fertigung hinweisen sollten. Am 14. März 1938 beschloss der Gemeinderat eine heraldische Verbesserung des Stempelbildes, aus der sich folgendes vom damaligen Reichsstatthalter am 9. August 1938 genehmigtes Wappen ergab: In Silber eine aufrechte blaue Strickstuhlnadel, beiderseits begleitet von je einer blauen Garnspule. Im Jahre 1951 fügte die Gemeinde das Schildhaupt mit der württembergischen Hirschstange hinzu. Schließlich verlieh das Innenministerium am 17. April 1958 das jetzige Wappen mit dem Adlerflügel der Herren von Lichtenstein, die den Ort bis 1386 besessen hatten. Die Flagge war schon am 8. Mai 1951 vom Staatsministerium Württemberg-Hohenzollern verliehen worden.

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