Rosenfeld 

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Typauswahl: Gemeinde
Status: Stadt
Homepage: http://www.rosenfeld.de
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Einwohner: 6394
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 125.0
Max. Höhe ü. NN (m): 700.05
Min. Höhe ü. NN (m): 469.45
PLZ: 72348

Rosenfeld liegt am Westrand des Zollernalbkreises an der Grenze zum benachbarten Landkreis Rottweil. Der überwiegende Teil des Stadtgebietes erstreckt sich über die nach Südosten einfallende untere Liasstufe des Kleinen Heubergs. Im Südosten erhebt sich mit zum Teil bewaldetem Anstieg die höhere Liasstufe. Die Liasplatten sind durch die Taleinschnitte von Schlichem und Stunzach und deren Zuflüssen zerlappt. Das Stadtgebiet wird deshalb bogenförmig vom Keuperwald umrahmt. Naturräumlich gehört das gesamte Gebiet zur übergreifenden Einheit des Südwestlichen Albvorlandes. Der höchste Punkt der Gemarkung liegt westlich von Brittheim auf 700 m, der tiefste Punkt auf 469 m im Tal. Auf dem Stadtgebiet liegen die Naturschutzgebiete Häselteiche mit 28,9 ha und Immerland mit 1,9 ha. Rosenfeld gehörte schon seit Beginn des 14. Jahrhunderts zu Württemberg und war Sitz eines Amtes, seit 1759 eines Oberamtes. 1808 kam die Stadt zum Oberamt Sulz und mit dessen Auflösung 1938 zum neuen Landkreis Balingen. Dieser ging bei der Verwaltungsreform 1973 im Zollernalbkreis auf. Die ehemals ummauerte Stadt, von deren Befestigung Teile erhalten sind, hat sich nach 1945 deutlich entwickelt. Nach 1950 entstanden östlich im Tal erste neue Häuser, darunter auch Gewerbebauten. In den 1970er Jahren begann die Erschließung eines Neubaugebietes an der Nordwestseite des Ortes mit punktuellen Hochhäusern. Die Erschließung neuer Wohnflächen setzte sich in den 1980er Jahren nach Norden und Nordosten fort; im Südwesten wurden ausgedehnte Industrie- und Gewerbeflächen geschaffen, die in der folgenden Dekade erweitert wurden. Nach der Jahrtausendwende entstanden weitere kleine Neubauareale im Nordosten, Westen und Süden des Ortes. Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten gehören u.a. das älteste erhaltene Steinhaus Süddeutschlands, die Alte Apotheke (1244) und ein ehemaliger römischer Gutshof.

Der größte Teil des Stadtgebiets liegt auf der nach Südosten einfallenden unteren Liasstufe (Lias α) des Kleinen Heu­bergs. Ziemlich ebene und relativ gute Ackerböden. Im Südosten erhebt sich darüber an einer geschwungenen Linie, die etwa von Isingen über Leidringen nach Täbingen zieht, mit zum Teil bewaldetem Anstieg die höhere Liasstufe. Die Liasplatten sind zerlappt durch die Taleinschnitte von Schlichem, Stunzach und deren Zuflüssen. Dadurch umrahmt im Westen, Norden und Nordosten Keuperwald bogenförmig das Stadtgebiet, das mit der Gemarkung Heiligenzimmern im Stunzachtal bis auf den Gipsmergel hinabgreift.

Wappen von Rosenfeld

In Rot eine fünfblättrige, golden (gelb) besamte silberne (weiße) Rose mit grünen Kelchblättern.

Beschreibung Wappen

Nach Eingliederung von vier Orten vereinigte sich die alte Stadt Rosenfeld am 1. Januar 1975 mit Heiligenzimmern und Leidringen zur neuen Stadt Rosenfeld. Diese nahm sowohl das in Siegelabdrücken seit 1372 belegte „redende" Wappen ihrer gleichnamigen Vorgängerin als auch deren Flaggenfarben wieder auf. Das Landratsamt Zollernalbkreis hat das Wappen samt der Flagge am 11. Mai 1976 verliehen.