Aschhausen - Altgemeinde~Teilort 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 1163

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
Dorf und Schloß liegen einander an den Hängen des waldreichen Erlenbachtals gegenüber. Einige neue Wohngebäude bestehen seit 1972.
Historische Namensformen:
  • Askeshusen 1163
Geschichte: 1163 Askeshusen, von Personenname Asco. Ort der fränkischen Ausbauzeit. Aschhausen hatte eigenen Adel und gehörte seit dem 13. Jahrhundert einem Zweig der Herren von Klepsau, der sich nach Aschhausen nannte. Ihr Allodialbesitz in Aschhausen fiel bei ihrem Aussterben 1657 an das seit 1315 als Lehnsherr nachweisbare Hochstift Mainz. Es verkaufte Rittergut und den Ort Aschhausen 1671 an Kloster Schöntal. 1803, unmittelbar nach dem Anfall an Württemberg schenkte König Friedrich I. das Gut samt der Reichserbbannerwürde dem Grafen Johann Friedrich Karl Zeppelin, dessen Nachkommen es noch immer besitzen. Aschhausen gehörte bis 1810 zum Oberamt Schöntal, bis 1811 zum Oberamt Neckarsulm, danach zum Oberamt, seit 1938 Landkreis Künzelsau. — Vom ursprünglichen Sitz der Herren von Aschhausen ist nur noch der Bergfried erhalten. 1523 wurde die Burg durch den Schwäbischen Bund im Rachefeldzug gegen die Verbündeten des Raubritters Hans Thomas von Absberg zerstört, seit 1537 aber neu errichtet. Abt Angelus von Schöntal erbaute an ihrer Stelle seit 1713 unter Verwendung einzelner älterer Bauteile das heutige Schloß.

Name: Schloss Aschhausen
Datum der Ersterwähnung: 1714

Ersterwähnung: 1315 [wohl 1315/16]
Kirchengeschichte: Die wahrscheinlich 1315/16 von den Herren von Aschhausen gestiftete Kirche wurde nach der Ablösung von Merchingen um 1350 Pfarrei. Sie wurde vermutlich ebenfalls 1523 zerstört, die Pfarrechte gingen verloren. 1696 wurde die St. Nikolauskapelle geweiht, 1748 die Schloßkapelle, die dem Gemeindegottesdienst diente, bis 1833/34 die St. Georgskirche als klassizistischer Bau neu errichtet wurde. Seit 1807 ist Aschhausen erneut katholische Pfarrei. Evangelische zu Schöntal.
Patrozinium: St. Nikolaus / St. Georg
Ersterwähnung: 1696 [1696 und 1833/34]

GND-ID:
  • 4587478-5
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