Marlach - Altgemeinde~Teilort 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 0800 [um 800]

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
Zu beiden Seiten des Sindelbachs erstreckt sich an dessen Einmündung in das breite Jagsttal der Ort mit seinen Wachstumsspitzen im Westen und Süden aus der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg.
Historische Namensformen:
  • Marionen 0800 [um 800]
  • Marloch 1108
Geschichte: Um 800 (Кор. 12. Jahrhundert) Marionen, 1108 Marloch, Wald am Sumpf. Ort der fränkischen Besiedlung. In Fuldaer Traditionen wird Marlach erstmals genannt. Erben einer 1108 in Marlach nachweisbaren edelfreien Familie, die auf einer früh abgegangenen Burg saß, waren die Herren von Schweinberg und von Krautheim. Die im 14. Jahrhundert auftetenden Herren von Marlach sind eine Seitenlinie der Berlichingen. Begütert waren außerdem die Familien Aschhausen, Neidenau, Urhausen und Wildenstein, sowie Kloster Schöntal. Marlach fiel mit Krautheim an die Grafen von Eberstein und wurde 1346 an Mainz verkauft. 1802 kam es an Salm-Reifferscheid, 1806 an Württemberg, gehörte bis 1810 zum Oberamt Schöntal, bis 1811 zum Oberamt Ingelfingen, dann zum Oberamt, seit 1938 Landkreis Künzelsau.

Ersterwähnung: 1341
Kirchengeschichte: Bereits 1341 ist Marlach als Pfarrei genannt, deren Patronat den Grafen von Wertheim zustand. Filial war bis 1475 Dörrenzimmern. Die 1558 neu errichtete katholische Kirche St. Georg wurde 1646 mit nahezu dem gesamten Dorf von den Schweden verbrannt, 1648 provisorisch, 1756/58 als einfacher Saal neu erbaut und 1777 geweiht. Der alte Chorturm wurde zum Vierungsturm. Evangelische zu Dörrenzimmern.
Patrozinium: St. Georg
Ersterwähnung: 1558

GND-ID:
  • 7827490-4
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