Sindeldorf - Altgemeinde~Teilort 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 1239

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
In der Talaue und an den Hängen bei der Einmündung eines Nebenbachs in den Sindelbach gelegen, hat sich Sindeldorf seit 1955 baulich etwas ausgedehnt.
Historische Namensformen:
  • Siunneldorf 1239
Geschichte: 1239 Siunneldorf, von Personenname. Ort der frühen Ausbauzeit. 1239 ist Sindeldorf im Besitz der Herren von Krautheim und kam über deren Erben, die von Eberstein, an die Hochstifte Würzburg und Mainz. Außer mehreren Niederadelsfamilien war seit 1239 Kloster Schöntal begütert. Die Ortsherrschaft übte bis zum Anfall an Salm-Reifferscheid 1802/03 Kurmainz aus. 1806 fiel Sindeldorf an Württemberg, gehörte bis 1810 zum Oberamt Schöntal, bis 1811 zum Oberamt Ingelfingen, dann zum Oberamt, seit 1938 Landkreis Künzelsau.

Ersterwähnung: 1358
Kirchengeschichte: 1358 löste Bischof Albrecht von Würzburg die Kapelle in Sindeldorf von der Pfarrei Westernhausen und erhob sie mit Zustimmung der Patrone, der Herren von Hartheim, zur Pfarrkirche. Nach vorübergehender Hinwendung zur Reformation wurde Sindeldorf durch Würzburg, das die Patronatsrechte wahrnahm, rekatholisiert, 1594 Diebach, 1604 Eberstal der Pfarrei zugeordnet bis zur Verselbständigung von Eberstal 1833. Die Kirche St. Maria Himmelfahrt, deren Turm aus dem 15. oder 16. Jahrhundert stammt, wurde 1813/20 als schlichter Saal neu errichtet, 1958 restauriert. Evangelische zu Dörrenzimmern.
Patrozinium: St. Maria Himmelfahrt
Ersterwähnung: 1358

GND-ID:
  • 4520213-8
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