Langenburg 

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Status: Stadt
Homepage: http://www.langenburg.de
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Einwohner: 1706
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 54.0
Max. Höhe ü. NN (m): 491.14
Min. Höhe ü. NN (m): 278.81
PLZ: 74595

Das 31,40 qkm große Stadtgebiet von Langenburg im Nordwesten des Landkreises Schwäbisch Hall gehört fast ausschließlich zum Naturraum der muschelkalkhaltigen Kocher-Jagst-Ebenen, nur der äußerste Osten ragt in die Hohenloher-Haller Ebene hinein. Bis auf etwa 491 m NN steigt das Stadtgebiet auf zwei Anhöhen östlich und nordöstlich von Atzenrod an, bis auf rd. 280 m NN senkt es sich im Nordwesten am Übergang der Jagst, die das Stadtgebiet von Südwesten her durchströmt. 1974 wurde am Steilhang der Jagst das 80 ha große Naturschutzgebiet Reiherhalde bei Bächlingen zum Schutz der Graureiher ausgewiesen, die dort Jahrzehnte lang ihre Horste bezogen. Langenburg wurde zwar schon 1226 als Stadt bezeichnet, eine förmliche Stadtrechtsverleihung ist aber nicht bekannt. Stadt und Schloss thronen in imposanter Lage rechts des Flusses auf einem schmalen, von der Jagst in weitem Bogen umflossenen Sporn, dem Langenberg. Seit 1984 stehen das Innere Städtle und die Vorstadt als Gesamtanlage unter Denkmalschutz. 1585 wurde Langenburg erstmals hohenlohische Residenz, seit 1671 hat die Linie Hohenlohe-Langenburg in der Vierflügelanlage des Schlosses mit Renaissance-Innenhof ihren Sitz. 1806 kamen Langenburg und das ebenfalls hohenlohische, an der Jagst gelegene Bächlingen zu Württemberg, bis 1938 war für beide Gerabronn, dann Crailsheim die zuständige Amtsstadt. Am 1. Februar 1972 wurde Bächlingen nach Langenburg eingemeindet, das seit Jahresbeginn 1973 zum erweiterten Landkreis Schwäbisch Hall gehört.

Von Südsten nach Norden gerichtet schneidet sich die Jagst auf der Gemarkungsfläche bis in den Mittleren Muschelkalk ein. Der schmale Lettenkeuper-Hochflächenstreifen westlich des tiefen, gewundenen Tales zählt zu den Kocher-Jagst-Riedeln, der breitere östliche Bezirk zu der noch nicht ganz so stark zerschnittenen Bartenstein-Langenburger Platte (Kocher-Jagst-Ebenen). Stellenweise überdeckt Löß oder Feuersteinlehm den Lettenkeuper. Entlang der Talkanten im Oberen Muschelkalk treten Karsterscheinungen (Erdfälle, Versickerungen) auf. Hoch über der Jagst erheben sich auf einem Hochflächensporn Langenburg und sein Hohenlohe-Schloß. Südlich zu Füßen liegt Bächlingen am Talhang.

Wappen von Langenburg

In geteiltem Schild oben in Schwarz ein schreitender goldener (gelber) Löwe, unten von Gold (Gelb) und Schwarz geschacht (4 Reihen).

Beschreibung Wappen

Seit in der Zeit um 1600 die ersten bekannten Stadtsiegel auftraten, weisen sie das Wappen der Herren von Langenburg oder wenigstens dessen obere Hälfte in allerlei Abwandlungen auf. Der Löwe erschien teils mit, teils ohne Krone. Die Schachung der unteren Schildhälfte wich einer Doppelreihe von Rauten und - vom späten 17. Jahrhundert an -zeitweilig auch dem Großbuchstaben L. Mit Beratung durch das Hauptstaatsarchiv wurde schließlich die ursprüngliche Schachung wieder eingeführt. Am 17. Januar 1979 hat das Landratsamt Schwäbisch Hall das entsprechend verbesserte Wappen samt der Flagge verliehen.

GND-ID:
  • 4034502-6
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