Laudenbach - Altgemeinde~Teilort
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| Typauswahl: | Ortsteil – Historisches Ortslexikon |
| Typ: | Teilort |
| Ersterwähnung: | 0750 [750/79] |
Ortsgeschichte
| Ortslage und Siedlung (bis 1970): | An zwei sich rechtwinklig kreuzenden Hauptstraßen beim Zusammenfluß von Vorbach und Ebersbronner Bach entstand auf dessen Schwemmfächer die größere Siedlung. Im Norden wurden ausgedehnte Neubaugebiete in den Bezirken »Schadenberg-Steinäcker« (1971), »Schadenberg II (1976), »Gänsweide« (1960) und »Kemeten« (1972) errichtet. |
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| Historische Namensformen: |
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| Geschichte: | 750/79 (Кор. 12. Jahrhundert) Lutenbach, wohl = lauterer Bach. Ausbauort der fränkischen Zeit. Fuldaer Besitz im 8. Jahrhundert, um 1100 Kloster Hirsau durch Diemar von Röttingen beschenkt. 1125 — 1175 hohenlohische Minsteriale von Laudenbach. Frühe Burgreste bei der Bergkirche. Die von Finsterlohr, die seit 1346 einen Sitz im Ort hatten und an Vogtei und Gerichtsbarkeit beteiligt waren, übernahmen 1382/88 die gesamte Ortsherrschaft von den Hohenlohe und trugen sie 1486 Würzburg zu Lehen auf. Ihr ehemaliges Wasserschloß an der Südseite des Orts im Kern ein wohnturmartiger Winkelbau mit Fachwerkobergeschoß. Von der einstigen Ortsbefestigung ein Turm von 1476 erhalten. Nach Aussterben der von Finsterlohr das Lehen an Würzburg heimgefallen und 1641 an Graf Hatzfeld wieder ausgegeben. Laudenbach gehörte zur Zent Weikersheim, 1794 erneuter Heimfall an Würzburg, 1803 als Entschädigung an Hohenlohe-Bartenstein-Jagstberg. 1806 unter württembergische Souveränität, 1807/08 Oberamt Nitzenhausen, 1809 Oberamt, 1938 Landkreis Mergentheim. |
Burgen und Schlösser
| Name: | Wasserschloss der Finsterlohr |
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| Datum der Ersterwähnung: | 1346 |
Kirche und Religion
| Ersterwähnung: | 1309 |
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| Kirche und Schule: | Die Kirche, 1680 St. Margareten, bis 1309 Filial von Niederstetten. Die von Finsterlohr früh eingeführte Reformation unter Bischof Julius Echter Ende 16. Jahrhundert rückgängig gemacht. Katholische Pfarrkirche von 1896 unter Verwendung eines romanischen Turms. Die Evangelische zu Neubronn. |
| Patrozinium: | St. Margarethen |
| Ersterwähnung: | 1680 |
| Jüdische Gemeinde: | Juden sollen bereits 1336 ansässig gewesen sein, im 18. Jahrhundert nachzuweisen. Um 1800 Synagogenbau, 1854 mit 107 Personen zahlenmäßiger Höhepunkt. 1933 noch 13 Juden, von denen sechs nach 1941 umkamen. |




























![Heinrich von Hohenlohe (Hohenlouch) verkauft gemeinsam mit seiner Ehefrau Lukard dem Komtur . . und den Brüdern des Deutschen Hauses zu Mergentheim seinen Neubruch zu Hollenbach (novale nostrum apud Holenbach, quod vulgariter ruit dicitur, tam id quod nobis servit in presenti, quam illud quod . . Kargen de Lutenbach pro pignore exposuimus), sowie allen seinen Besitz in Hollenbach und stellt für Leistung voller Währschaft (secundum consuetudinem patrie) als Bürgen die Ritter Rüdiger Hack (Rudegerum Haken) und Friedrich von Markelsheim (Markolfheim), sowie des Letztgenannten zwei Brüder Heinrich und Konrad, die sich im Fall der Anfechtung dieser Güter auf Erfordern zum Einlager nach Mergentheim (apud Mergentheim) stellen und bis zur Erledigung der Sache auf des Verkäufers Kosten in den Schenken daselbst (apud tabernarios) unterhalten werden sollen. Siegler: Der Aussteller. Testes: frater Vrowinus sacerdos, frater Eberswinus, frater Conradus Struz, frater Conradus Schongouwer, frater Sigehardus, frater Henricus Volke, Henricus de Holenbach miles, Richardus gener suus, Albertus de Markolfheim et alii quam plures. Datum et actum apud Me[r]gentheim, XI. kalendas Martii, anno domini MCCLXXVI., in capite ieiunii.](/media/labw_wub/current/delivered/jpg/wub-3397.jpg)





























![Heinrich von Hohenlohe (Hohenlouch) verkauft gemeinsam mit seiner Ehefrau Lukard dem Komtur . . und den Brüdern des Deutschen Hauses zu Mergentheim seinen Neubruch zu Hollenbach (novale nostrum apud Holenbach, quod vulgariter ruit dicitur, tam id quod nobis servit in presenti, quam illud quod . . Kargen de Lutenbach pro pignore exposuimus), sowie allen seinen Besitz in Hollenbach und stellt für Leistung voller Währschaft (secundum consuetudinem patrie) als Bürgen die Ritter Rüdiger Hack (Rudegerum Haken) und Friedrich von Markelsheim (Markolfheim), sowie des Letztgenannten zwei Brüder Heinrich und Konrad, die sich im Fall der Anfechtung dieser Güter auf Erfordern zum Einlager nach Mergentheim (apud Mergentheim) stellen und bis zur Erledigung der Sache auf des Verkäufers Kosten in den Schenken daselbst (apud tabernarios) unterhalten werden sollen. Siegler: Der Aussteller. Testes: frater Vrowinus sacerdos, frater Eberswinus, frater Conradus Struz, frater Conradus Schongouwer, frater Sigehardus, frater Henricus Volke, Henricus de Holenbach miles, Richardus gener suus, Albertus de Markolfheim et alii quam plures. Datum et actum apud Me[r]gentheim, XI. kalendas Martii, anno domini MCCLXXVI., in capite ieiunii.](/media/labw_wub/current/generated/jpg/wub-3397.jpg.tm.png)

























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