Wolfschlugen 

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Typauswahl: Gemeinde
Status: Gemeinde
Homepage: http://www.wolfschlugen.de
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Einwohner: 6170
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 867.0
Max. Höhe ü. NN (m): 413.49
Min. Höhe ü. NN (m): 340.8
PLZ: 72649

Die Gemeinde im nordwestlichen Landkreis Esslingen liegt auf der südlichen Filderebene, wo sie sich vom Harthauser Sattel, einer lokalen tektonischen Aufwölbung, nach Süden auf die Grötzinger Platte ausdehnt. Dementsprechend zeigt sie an der Nordwestecke mit ca. 414 m über NN ihre Maximalhöhe, die nach Süden hin beim Föllbach bis auf rd. 341 m absinkt. Auch in dieser Gemeinde ist die fruchtbare, lößbedeckte und nur schwach reliefierte Schwarzjuraplatte intensiv landwirtschaftlich genutzt, darunter im Westen durch größere Streuobstwiesen. Lediglich im Südosten findet sich Wald. Das Dorf, in einer flachen Mulde gelegen, wuchs ab den 1950er Jahren durch Ein- und Mehrfamilienhäuser allseits erheblich, bevorzugt aber in nordwest-südöstliche Richtung. Es orientierte sich dabei maßgeblich an der den Ort durchziehenden Filderstraße von Nürtingen nach Filderstadt (L1205) bzw. Neuhausen (L1202), wobei letztere in wenige Kilometer entfernt auch Zugang zur A8 bietet. Obwohl im äußersten Südosten ab 1957 ein 2006 letztmals erweitertes Gewerbegebiet hinzukam, wandelte sich das Dorf zur ausgesprochenen Wohnsiedlung mit hohem Auspendleranteil, der auf die Arbeitsplätze in den nördlichen Filderorten, der Landeshauptstadt und Esslingen einerseits sowie im nahen Nürtingen anderseits ausgerichtet ist. Zu diesen Orten bestehen enge Busverbindungen. Der württembergische Ort gehörte ab 1806 zum Oberamt bzw. 1938 zum Landkreis Nürtingen und kam 1973 zum Landkreis Esslingen.

Auf der lössbedeckten Liashochfläche der Grötzinger Filderplatte liegt die Gemarkung in einer Einmuldung.

Wappen von Wolfschlugen

In Gold (Gelb) ein schwarzer Doppelhaken („Wolfsangel") in Form eines leicht schrägliegenden Großbuchstabens Z.

Beschreibung Wappen

Der als „Wolfsangel" angesehene und somit auf den Ortsnamen bezogene Z-förmige Doppelhaken erscheint zuerst als Fleckenwappen auf einem Inschriftstein von 1608 am Rathaus. Im Schultheißenamtssiegel der Jahre vor 1930 ist die Wappenfigur als umgekehrtes Z mit pfeilförmigen Enden abgebildet worden. Die Verleihung des auf seine älteste Form zurückgeführten Wappens und der Flagge erfolgte durch das Innenministerium am 20. Januar 1975.

GND-ID:
  • 4352225-7
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