Weingarten (Baden)
Evangelische und katholische Kirche, Weingarten [Quelle: Weingarten (Baden)]
Weingarten [Quelle: Weingarten (Baden)]
Ortsmitte mit Wartturm, Weingarten [Quelle: Weingarten (Baden)]
Rathaus, Weingarten [Quelle: Weingarten (Baden)]
Der Walzbach beim Fränkischen Hof, Weingarten [Quelle: Weingarten (Baden)]
Fragebogen: Badische Volkskunde: Fragebogen zur Sammlung der Volksüberlieferungen - Antwortbogen aus Weingarten, Amt Durlach [Copyright: Badisches Landesmuseum Karlsruhe] /
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Fragebogen: Badische Volkskunde: Fragebogen zur Sammlung der Volksüberlieferungen - Antwortbogen aus Weingarten, Amt Durlach [Copyright: Badisches Landesmuseum Karlsruhe] /
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Karlsruher SC B-Juniorinnen, 2005 [Copyright: Landesmedienzentrum Baden-Württemberg; 09.04.2005] /
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Weingarten(Baden), Luftbild 1992 [Copyright: Landesmedienzentrum Baden-Württemberg; 01.10.1992] /
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Weingarten: Hohlweg im Kraichgau, 1992 [Copyright: Landesmedienzentrum Baden-Württemberg; 01.04.1992] /
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Luftbild: Film 6 Bildnr. 402, Bild 1 [Quelle: Landesarchiv BW] /
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Karlsruher SC B-Juniorinnen, 2005 [Copyright: Landesmedienzentrum Baden-Württemberg; 09.04.2005] /
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Karlsruher SC B-Juniorinnen, 2005 [Copyright: Landesmedienzentrum Baden-Württemberg; 09.04.2005] /
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Weingarten (Baden) 1973 [Copyright: Landesmedienzentrum Baden-Württemberg; 01.06.1973] /
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Karlsruher SC B-Juniorinnen, 2005 [Copyright: Landesmedienzentrum Baden-Württemberg; 09.04.2005] /
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Luftbild: Film 9 Bildnr. 212, Bild 1 [Quelle: Landesarchiv BW] /
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Weingarten 1965 [Copyright: Landesmedienzentrum Baden-Württemberg; 13.09.1965] /
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Luftbild: Film 8 Bildnr. 237, Bild 1 [Quelle: Landesarchiv BW] /
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Luftbild: Film 8 Bildnr. 243, Bild 1 [Quelle: Landesarchiv BW] /
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Karlsruher SC B-Juniorinnen, 2005 [Copyright: Landesmedienzentrum Baden-Württemberg; 09.04.2005] /
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Ritter Konrad von Schmalenstein (Smalenstein) übergibt in Gegenwart und mit Zustimmung seines Bruders Eberhard durch Schenkung unter Lebenden dem Kloster Herrenalb alle seine Weinberge auf dem Kirchberg (in monte Kirchberc) und in dessen Umgebung und alle seine auf Remigii fälligen Zinse in Weingarten (Wingarten) zu freiem Eigentum, wie er und seine Vorfahren diese Güter von Alters her besessen haben. Siegler: Der Aussteller. Datum et actum anno domini MCCLXXX tertio, in vigilia pasche. /
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Luftbild: Film 8 Bildnr. 239, Bild 1 [Quelle: Landesarchiv BW] /
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Luftbild: Film 6 Bildnr. 398, Bild 1 [Quelle: Landesarchiv BW] /
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Karlsruher SC B-Juniorinnen, 2005 [Copyright: Landesmedienzentrum Baden-Württemberg; 09.04.2005] /
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In Silber (Weiß) an einem grünen Rebast mit zwei Blättern eine blaue Traube. /
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Luftbild: Film 7 Bildnr. 358, Bild 1 [Quelle: Landesarchiv BW] /
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Konrad von Enzberg mit (cum manu et consensu) seiner Frau Hedwig genannt von Hornberg und sein Bruder Friedrich von Enzberg mit (cum voluntate) seiner Frau Petrisse genannt von Schmalenstein (Smalnstein) verkaufen (vendidimus) dem Kloster Herrenalb das halbe Dorf Göbrichen mit Zugehörden (dimidiam partem ville et marchie Geberchingen, quam nos possedimus et nostri antecessores libere iusto proprietatis titulo ab antiquo, insuper etiam ius advocatie du{e}be vrevel stu{i}re bete census frumentum Hallenses pullos redditus usufructus hobetreth hertreth et omnia iura ibidem, cum propriis hominibus qui tunc temporis nobis in eadem villa attinebant, et omnes utilitates que dimidiam partem ville possunt attingere in campis silvis agris pratis aquis viis inviis almendis communitatibus et commoditatibus universis besuhet und unbesuhet) um 80 Pfund Heller, verzichten auf alle Rechte und übertragen sie dem Kloster. Zur Gewährschaft bestellen sie als Bürgen Herrn Albert von Niefern und Herrn Gerhard von Enzberg, beide Ritter, ihren Bruder Heinrich von Kapphenhart, Konrad von Niefern und Friedrich genannt Vruhte von Weihingen (Wihingen), die zum Einlager in Pforzheim (in Phorzhein) verpflichtet sind, falls in Jahresfrist (infra spatium istius anni) der Besitz angefochten und nicht auf Mahnung seitens des Klosters ledig gemacht wird, oder falls ein Bürge abgeht und nicht innerhalb 14 Tagen nach erfolgter Mahnung durch einen andern ersetzt wird. Ist einer der Bürgen anderwärts durch Einlager gebunden, so darf er seinen Knecht mit einem Pferd schicken. Siegler: Die vier ersten Bürgen und die Aussteller. Datum et actum anno domini MCCXC quinto, feria secunda post Martini. /
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Weingarten (Baden) 1957 [Copyright: Landesmedienzentrum Baden-Württemberg; 01.06.1957] /
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Karlsruher SC B-Juniorinnen, 2005 [Copyright: Landesmedienzentrum Baden-Württemberg; 09.04.2005] /
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Teilort
Wohnplatz
aufgegangener Ort
Die Gemarkung erstreckt sich im Osten über die weithin lössbedeckten, vom Walzbachtal durchzogenen westlichen Randhügel des Kraichgaus. Ihr Untergrund besteht aus Hauptmuschelkalk, dessen harte Trochitenkalkbänke vor allem am westlichen Steilabbruch des Hügellandes landschaftsgestaltend hervortreten. Auch die größeren Taleinschnitte wie das breitsohlige Walzbachtal haben diese harte Bank des Oberen Muschelkalks freigelegt. Das westliche Mauertal südlich des Kirchbergs schneidet noch Schichten des Mittleren Muschelkalks und den oberen Wellenkalk an. Beide Formationen sind auch am Steilabfall der Kraichgauhügel zur Rheinebene (Vorderer Heuberg) aufgeschlossen. Im Nordosten des Kraichgauanteils der Gemarkung tritt unter dem Löss der Nodosuskalk inselartig an die Oberfläche. Der westliche Gemarkungsabschnitt dehnt sich über die breit ausgebildete Gebirgsrandniederung mit kalkhaltigen Lehmböden und Torfböden bis auf die sandigen Kiese der Rheinniederterrasse aus. Den Westrand der Gemarkung bildet die Pfinzniederung.
Wanderungsbewegung Weingarten (Baden)
Natürliche Bevölkerungsbewegung Weingarten (Baden)
Bevölkerungsdichte Weingarten (Baden)
Altersstruktur Weingarten (Baden)
Bundestagswahlen (ab 1972) Weingarten (Baden)
Europawahlen Weingarten (Baden)
Landtagswahlen (ab 1972) Weingarten (Baden)
Schüler nach Schularten Weingarten (Baden)
Übergänge an weiterführende Schulen Weingarten (Baden)
Beschäftigte nach Wirtschaftsbereichen (aktuell) Weingarten (Baden)
Aus- und Einpendler Weingarten (Baden)
Bestand an Kfz Weingarten (Baden)
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In Silber (Weiß) an einem grünen Rebast mit zwei Blättern eine blaue Traube.
Beschreibung Wappen
Das Wappen des bis 1802 zur Kurpfalz gehörenden Ortes bezieht sich „redend" auf den Ortsnamen. In seiner heutigen Gestalt geht es auf einen Entwurf des Generallandesarchivs vom Jahre 1901 zurück. Das Weintraubenmotiv findet sich jedoch bereits im Wappenschild des ältesten Siegels aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. War die Traube hier aus einem blattlosen Ast nach oben wachsend dargestellt, so wurde das Bild in späteren Stempeln um zwei Blätter bereichert. Auch auf dem Taufstein der katholischen Kirche aus dem 17. Jahrhundert ist das Wappen in der aufwendigeren Art überliefert. Wegen der wenig eindeutigen Form des Wappenschilds im Siegel wurde dieses im 18. Jahrhundert oft auf den Kopf gestellt abgedruckt, wodurch die Traube nach unten hängend erschien. Dies führte schließlich zur jetzigen Wappengestalt. Die Flagge wurde 1933 vom Gemeinderat festgelegt.