Bietigheim - Altgemeinde~Teilort 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 0900 [10. Jahrhundert (Kopialüberlieferung 13. Jahrhunderts)]

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
Die Siedlung ursprünglich Straßendorf auf dem Hochgestade mit frühen Siedlungserweiterungen auf der Niederterrasse. Vorkriegserweiterungen nach Osten bis zur Bahnlinie. Neubaugebiete im Süden und Südwesten.
Historische Namensformen:
  • Buadincheim 0900 [10. Jahrhundert (Kopialüberlieferung 13. Jahrhunderts)]
  • Buetincheim
Geschichte: 10. Jahrhundert (Kopialüberlieferung 13. Jahrhundert) Buadincheim, Buetincheim, von Personenname Buating. Merowingerzeitliches Grab im Ortsbereich. Großer Weißenburger Besitz um 991 an die Salier. Um 1207 ein ebersteinischer Ministerialer Sigfried von Bietigheim, dieser bereits 1220 im Gefolge des Markgraf Hermann. Südwestlich des Dorfes beim alten Federbach Flurname Burgbühl. Das Dorf bis 1289 von den Markgrafen an Kloster Lichtental verpfändet. Amt Kuppenheim, ab 1690 Oberamt Rastatt.

Ersterwähnung: 1100 [12. Jahrhundert]
Kirche und Schule: Weißenburg besaß früh eine Kirche, deren Weihe an das Heilige Kreuz erst im 16. Jahrhundert bezeugt ist. Das Patronatsrecht war im Spätmittelalter im Besitz der Niederadelsfamilie (Batt) von Schauenburg. Später wechselte der Kirchensatz zwischen den Landkapiteln Ettlingen und Gernsbach, die 1787 bzw. 1803 zugunsten des Landesherrn darauf verzichteten. In der alten Kirche noch romanischer West-Turm mit barockem Langhaus (1745 mit zeitgenössischer Ausstattung) erhalten. Neue katholische Pfarrkirche 1861 von H. Hübsch. Evangelisch kirchlicher Nebenort von Durmersheim.
Patrozinium: Heilige Kreuz
Ersterwähnung: 1500 [16. Jahrhundert]

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