Weisenbach 

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Typauswahl: Gemeinde
Status: Gemeinde
Homepage: http://www.weisenbach.de
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Einwohner: 2487
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 274.0
Max. Höhe ü. NN (m): 982.38
Min. Höhe ü. NN (m): 179.27
PLZ: 76599

Die Gemeinde Weisenbach mit den Ortsteilen Weisenbach und Au liegt in dem durch zahlreiche Seitenbäche zertalten Grundgebirgsausraum der Murg. Das Gebiet gehört zur naturräumlichen Einheit des Nördlichen Talschwarzwaldes. Die Höhenlagen bewegen sich zwischen 179 m und 982 m über NN. Beide Ortsteile wurden im 19. Jahrhundert vom Amt Gernsbach verwaltet. 1936 kamen sie zum Kreis Rastatt, der 1973 zum heutigen Landkreis wurde. Der wohl aus einem Haufendorf am linken Murgufer hervorgegangene Hauptort Weisenbach hat sich nur mäßig entwickelt. Mit dem Bahnbau seit 1869 wurde die Murg als Siedlungsgrenze überschritten und auf dem jenseitigen Ufer zwischen Bahnlinie und Fluss gesiedelt. Hier entwickelte sich später auch der neue Ortskern mit Bahnhof, Rathaus und Kirche. Erst nach 1960 setzte ein bis in den Beginn der 1990er Jahre dauernder kleiner Bauboom ein, der sich auf zwei geschlossene Bauflächen im Norden auf dem linken und im Süden auf dem rechten Murgufer konzentrierte. In einer Biegung der Murg südostlich des Ortes liegt ein Verbund von Industriegebäuden unterschiedlicher Epochen, deren älteste schon 1882 gegründet wurden. Im 19. Jahrhundert war der Ort über die Staatsstraße von Gernsbach nach Freudenstadt gut an den Fernverkehr angeschlossen. 1894 wurde die Murgtalbahn eröffnet, die heute als Stadtbahnlinie von Karlsruhe betrieben wird. Sie wird ergänzt durch die B462. Seit dem späten 19. Jahrhundert ist der Fremdenverkehr von Bedeutung. Anfang der 1960er Jahre wurde der Gemeinde das Prädikat „Staatlich anerkannter Erholungsort“ verliehen.

Das Gemeindegebiet liegt fast ganz in dem durch zahlreiche Seitenbäche zertalten Grundgebirgsausraum der Murg, in dem Aplite und Forbachgranit anstehen. Die Talterrassen über dem steil eingesägten Flusstal sowie die aus den Seitentälern austretenden Schwemmfächer, die teils lösslehmbedeckt sind, bieten günstige Siedlungsansätze. Im Südwesten reicht am Maienplatz noch der Untere Buntsandstein des Grindenschwarzwaldes auf das Gebiet der Gemeinde. Gegen den Südosten-Rand führt die Hohloh-Schichtstufe im Unteren und Mittleren Buntsandstein auf die Hochfläche der Enzhöhen hinauf.

Wappen von Weisenbach

In Silber (Weiß) eine schrägrechte rote Leiter, oben und unten begleitet von je einer blaubesamten roten Rose mit grünen Kelchblättern.

Beschreibung Wappen

Weisenbach, eine Rodungssiedlung des Mittelalters, gehörte wie der wohl erst im 15. Jahrhundert entstandene, im Jahre 1971 nach Weisenbach eingemeindete Ort Au zur Herrschaft Neueberstein, die 1387 zur Hälfte und 1676 ganz an die Markgrafschaft Baden fiel. Das Wappen ist im Jahre 1901 vom Generallandesarchiv entworfen und von der Gemeinde angenommen, die Flagge vom Landratsamt am 9. Januar 1986 verliehen worden. Eine von den Großbuchstaben DZ begleitete schrägrechte Leiter oder ein waagerechter leiterartiger Gegenstand sind in den seit Ende des 18. Jahrhunderts geführten Siegeln der Gemeinde abgebildet. Die Bedeutung von Motiv und Buchstaben ist nicht bekannt. Anstelle der Buchstaben nahm man 1901 die Rosen, das Wappenbild der Grafschaft Eberstein, auf, die auch in dem im Jahre 1900 geschaffenen Wappen von Au vertreten sind. Die Leiter war zunächst in „natürlichen" Farben tingiert.

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