Oberschefflenz - Altgemeinde~Teilort
| Regionalauswahl: | |
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| Typauswahl: | Ortsteil – Historisches Ortslexikon |
| Typ: | Teilort |
| Ersterwähnung: | 1301 |
Ortsgeschichte
| Ortslage und Siedlung (bis 1970): | Im Kern Straßendorf mit nur kurzen Quergassen auf der rechten Seite des Schefflenztals. Neubaugebiete im Nordwesten am Talhang oberhalb des Bahnhofs, im Süden sowie im Südosten und Osten am linksseitigen Talhang. |
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| Historische Namensformen: |
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| Geschichte: | Wohl Ausbauort der fränkischen Zeit (vgl. Mittelschefflenz). Oberschefflenz 1301 als Schefflenze superius von den Nachbarorten unterschieden, war Mittelpunkt der Amorbacher Grundherrschaft und erlebte die gleichen Schicksale wie Mittelschefflenz. 1367 verlieh Karl IV. dem Mainzer Erzbischof ein nie ausgenutztes Stadtprivileg. |
Kirche und Religion
| Ersterwähnung: | 1301 |
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| Kirche und Schule: | Kirchlich seit 1301 mit Mittelschefflenz von der alten Pfarrei Roigheim abgetrennt, seither Filial von Mittelschefflenz. Ab 1688 gab es in Oberschefflenz eine katholische Seelsorge durch Ordensgeistliche. Den Katholiken ist in der Kirchenteilung 1707 auch die dortige, noch aus dem Mittelalter stammende Kirche zugesprochen worden. Wahrscheinlich mit St. Kilian das alte Patrozinium erneuert. Eine Pfarrei wurde erst 1744 errichtet, der Kirchenbau von 1796 ist ein einfacher barocker Saal mit Turm aus dem 19. Jahrhundert und Langhauserweiterung nach Norden von 1954. Die Innenausstattung bis auf den Hochaltar modern. Die Evangelischen blieben Filialisten von Mittelschefflenz, benutzten lange das Rathaus zum Gottesdienst und erhielten 1886 eine neugotische Kirche. |
| Patrozinium: | St. Kilian |
| Ersterwähnung: | 1707 [1707 und 1301 (?)] |




























![Der Graf von Dilsberg (Diligsberg), genannt von Dürn, gestattet dem von Schulden gedrückten Hartwig von Ernstein den Verkauf der von ihm zu Lehen gehenden 2 Teile des grossen und kleinen Zehnten in Helmbund (Helmbunt) an Kloster Schöntal und überträgt diesem das Eigentumsrecht, nachdem ihm Hartwig 18 Pfund Heller jährlicher Einkünfte in Ober- und Mittelschefflenz zu Lehen gemacht hat. Zugleich bestätigt er die von Hartwig um seines Seelenheils willen gemachte Schenkung des Patronatrechts [in Helmbund] an dasselbe Kloster. Siegler: Der Aussteller. Testes: Conradus dictus Zo{e}rnlin, Hartnidus de Ernstein. Acta sunt hec apud Bu{o}chein, anno domini MCCLXXXVI., nono kalendas Novembris.](/media/labw_wub/current/delivered/jpg/wub-4478.jpg)





























![Der Graf von Dilsberg (Diligsberg), genannt von Dürn, gestattet dem von Schulden gedrückten Hartwig von Ernstein den Verkauf der von ihm zu Lehen gehenden 2 Teile des grossen und kleinen Zehnten in Helmbund (Helmbunt) an Kloster Schöntal und überträgt diesem das Eigentumsrecht, nachdem ihm Hartwig 18 Pfund Heller jährlicher Einkünfte in Ober- und Mittelschefflenz zu Lehen gemacht hat. Zugleich bestätigt er die von Hartwig um seines Seelenheils willen gemachte Schenkung des Patronatrechts [in Helmbund] an dasselbe Kloster. Siegler: Der Aussteller. Testes: Conradus dictus Zo{e}rnlin, Hartnidus de Ernstein. Acta sunt hec apud Bu{o}chein, anno domini MCCLXXXVI., nono kalendas Novembris.](/media/labw_wub/current/generated/jpg/wub-4478.jpg.tm.png)

























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