Hohenberg - Wüstung
Ritter Burkhard von Hohenberg genannt Wssar entsagt gegen eine Summe von 5 Mark allen seinen Ansprüchen an die von seinem verstorbenen Bruder, Dekan und Pleban in Schömberg, dem Kloster Kirchberg übertragenen Besitzungen. / Zur Detailseite
Gertrud, die Frau des Berthold Schnitzer überträgt dem Kloster Reuthin (Ruthi) die Güter, die dasselbe in Rohrdorf gekauft hat (videlicet predium . . dicte Suterin, predium . . dicti Wetzel, predium dicti Mesener, predium dicti Graham, predium . . dicti Kno{e}ppehelin, pratum dictum Hohewise et sex pullos de agro Volmari dicti de Rordorf vel XVIII denarios Hallensium). Siegler: Graf Burkhard von Hohenberg. Actum et datum Bulach, anno domini MCCLXXX sexto, XIII. kalendas Junii, testibus C. viceplebano in Bulach, H. preposito in Ruthi, H. viceplebano in Ebehusen, C. dicto Gleser, Johanne dicto Motherer, Baldwino de Giltelingen nobilibus, Vol. dicto Stulfu{o}tz, Ber[toldo] dicto Lœthen advocato, Wal. de Ruthelingen, Alberto scolare, Alberto de Schonebrun, Alberto dicto Codder, Ber[toldo] dicto Snitzar marito meo prelibato et H. dicto de Wirzeburk ministro domini Bur[chardi] comitis antedicti. / Zur Detailseite
Konrad von Wurmlingen, Chorherr in Sindelfingen schenkt mit Zustimmung aller seiner Vettern (patruorum), mit Willen Graf Alberts von Hohenberg als Vogts von Bönnigheim (nunc advocati et domini civitatis Bu{o}nnenkain) und mit Genehmigung seiner Herren der Brüder Eberhard und Rudolf Grafen von Tübingen zu seinem und Willibirgs, der Witwe des Burkhard Phlu{o}ger, Seelenheil dem Hl. Martin, Patron der Kirche in Sindelfingen, einen Weinberg am Michelsberg bei Bönnigheim (vineam meam prope Bu{o}nnenkain sitam sub fossa lapicidarum in monte Ru{o}liberch) unter Vorbehalt des Rechts für sich und Willibirg, zu ihren Lebzeiten und von Todes wegen über den Ertrag des Weinbergs zu verfügen (ut fructus vinee predicte deinceps secundum ordinationem meam et Willibirgis predicte colligantur et dividantur non solum in vita nostra verum etiam post mortem nostram secundum quod nunc et in morte nostra inter fratres capituli Sindelphingen vel alterius ecclesie de consilio domini nostri prepositi et aliorum religiosorum duxerimus ordinare). Zum Zeichen dieser Schenkung und Verfügung haben beide dem Hl. Martin in Sindelfingen alljährlich ein Pfund Wachs oder auf Martini eine Kerze in diesem Gewichte darzubringen. Siegler: Die vorgenannten drei Grafen. Acta sunt hec Sindelphingen, die Blasii martiris, anno domini MCCLXXXVI., indictione XIIII., presentibus domino Manzone canonico ecclesie in Sindelphingen, Aigelwardo milite dicto Nixe, Hainrico de Mugenecke, Friderico dicto Solre, Sifrido de Rietburre servis nobilibus. / Zur Detailseite
Die Brüder Albert, Burkhard und Ulrich, von Gottes Gnaden Grafen von Hohenberg, übergeben dem Kloster Kirchberg (Kilchperg) einen Hof bei ihrer Stadt Schömberg (Schonberg), genannt Degenhardshof, nebst der dabei gelegenen Mühle, welche beide von dem Edlen Walger von Bisingen, der sie von ihnen und ihren Voreltern zu Erblehen (iure hereditario) innegehabt, um eine bestimmte (nicht angegebene) Summe Geldes an das genannte Kloster verkauft und den Grafen seinen Herren aufgelassen worden sind, gleichfalls als Erblehen für alle Zeiten. Siegler: Die Aussteller. Acta sunt hec anno domini MCCLXVIIII., in die sanctorum Crispini et Crispiniani, testibus: tribus predictis comitibus, Wernhero dicto Zymerli plebano de Stainhofen, Walthero ministro de Rotemburg, Cu{o}nradus minister antiquus, ipse Walgerus nobilis, Waltherus conversus et alii plurirmi fide digni, qui hiis presentibus affuerunt. / Zur Detailseite
Burkhard von Wachendorf und seine Söhne Berthold, Burkhard, Albert und Heinrich verkaufen (vendidimus seu nomine venditionis dedimus) der Priorin und dem Konvent von Kirchberg (Kyrchberg) alle ihre Güter in Zimmern (universa bona mea seu nostra sita in Cymmern quesita et non quesita cum omnibus suis pertinentiis pratis pascuis silvis terris cultis et incultis iurisdictione iudicis et cum omnibus proventibus que nunc apparent vel in posterum apparebunt) um 60 Pfund Heller mit Ausnahme der Eigenleute und zweier Wiesen (hominibus qui michi iure homagii sunt astricti et duobus pratis ibidem sitis, unum dictum der hayligen wy{e}sa, reliquum Underwasser). Er verspricht Gewährschaft (quod memorata bona pretacto conventui in omni tempore et loco quacumque instantia contingenti dato vinculo fidei sub thytulo corporalis iuramenti nulla occasione previa secundum ius civile teneor seu tenemur libere reformare) und verzichtet auf alle Einsprachen. Siegler: Graf Albert von Hohenberg. Testes: Wernerus miles dictus Cymmerli, Vu{o}lzo dictus Lamp, Bertuldus miles de Thetynge, Fridericus dictus Thyeser, H. antiquus scultetus de Haygerloch, Fridericus dictus Burrengere et frater suus Haynricus et filius suus H., Ber. Asinus, Benzo dictus Glannsser, Hulricus et H. fratres sui, Wernerus dictus Vu{o}lhaber, Alberus et filius suus Wer., Thytericus dictus Lenge, H. dictus Nater. H. dictus Ryther, H. procurator et Johannes fratres predicti conventus. Datum in Haygerloch, anno domini MCCLXLVIIII., ipsa die beate Katherine virginis. / Zur Detailseite
Pfalzgraf Ludwig von Tübingen verkauft seinen Hof und die Kapelle mit Zugehör in Bildechingen an das Kloster Kniebis. / Zur Detailseite
Gräfin Elisabeth von Eberstein und Tübingen vermacht um ihres Seelenheils willen mit Zustimmung ihres Gemahls Otto von Eberstein und ihrer Oheime (patrui) Otto und Ludwig, Pfalzgrafen von Tübingen, dem Kloster Reichenbach 10 Mark von ihren Zinsgütern (precariis) und Mühlen in Horb mit der Bestimmung, dass ihre Erben solange, bis sie die 10 Mark bezahlt haben, jedes Jahr 2<sup>1</sup>/<sub>2</sub> Pfund Heller an das Kloster geben sollen. Davon sollen im Kloster nach gewohnter Weise mit Messen und Vigilien die Jahrzeit ihres Schwiegervaters Otto von Eberstein, ihres Gemahls Otto, ihres Vaters des Pfalzgrafen Konrad und ihrer Mutter Mechtild begangen werden. Die 10 Mark sollen von dem Kloster auf Güter von gleichem Wert verwendet werden, die an die Erben der Stifterin zurückfallen, wenn das Kloster die Verpflichtung nicht erfüllt. Testes: avunculi nostri Albertus et Burkardus comites de Hohinberg, Fridericus et Wernherus fratres de Ihelingen, Volmarus dictus Griner, Alber. dictus Stival, Sigelinus notarius. Siegler: Die Ausstellerin und ihr Gemahl Otto von Eberstein, Pfalzgraf Otto, die Grafen Albert und Burkhard von Hohenberg. Datum anno domini MCCLXXXIII., quarto kalendas Martii. / Zur Detailseite
Eberhard der Scheerer, der Sohn weiland Pfalzgraf Rudolfs von Tübingen, verkauft dem Kloster Bebenhausen mit Zustimmung seines Bruders, des Grafen Rudolf, alle seine Weinberge in Jesingen (Jesigen) mit der Kelterstatt (area torculari) dabei und allen Rechten unter, auf und über der Erde, insbesondere den zugehörigen Vorlehen (appendiciis dictis vorlehen), ferner seine Vogtei (verum dominium sive ius advocaticium) über die Güter des Klosters und die des Albert von Lachen (Lachun), die das Kloster um 8 Pfund Heller gekauft hat, über die Güter des Albert Munsær von Tübingen bei Lachen, die an das Kloster um 4 Pfund Heller verkauft sind, und über die Äcker und Wiesen zwischen der Rosenau (pratum dictum Rosenowe) und der Echaz (fluvium dictum A{e}chenz), um 104 Pfund Heller. Siegler: Die Grafen Albert von Hohenberg, Oheim (avunculus) des Ausstellers, und Konrad von Vaihingen, der Aussteller und Graf Rudolf von Tübingen. . . . testimonio virorum honorabilium magistri Gerlaci ac magistri Waltheri notariorum, Friderici de Wilun dicti Usel, Burcardi de Lustenowe militum, . . sculteti de Herrenberch, Dietherici eiusdem sculteti filii, et Cunradi de Wildenowe nostrorum fidelium hinc inde ab ipsis ementibus invocato et a vendentibus eis dato. Actum, scriptum et datum apud Ezzeligen, anno domini MCCLXXXIX., nono kalendas Maii, indictione secunda. / Zur Detailseite
Bischof Heinrich (H.) von Konstanz beurkundet, dass viri discreti Ritter Ber. von Wellendingen (Wa{e}lelingen) und sein Bruder C. Kirchrektor in Weildorf (Wildorf) um ihres und aller ihrer Vorfahren Seelenheils willen in der dortigen Kirche zum hl. Petrus einen Altar errichtet und ausgestattet haben, so dass ein Priester dort ständig die Messe lesen kann. Diesen Priester soll der genannte Kirchrektor, so lang er lebt, zu ernennen das Recht haben, nach seinem Tod der jeweilige Abt von Alpirsbach in Übereinstimmung mit dem spectabilis vir Graf Albert von Hohenberg, Patron der Kirche. Der Bischof bestätigt die Stiftung und die daran geknüpfte Bestimmung. Siegler: Der Aussteller. Datum et actum Constantie, anno domini MCCC., XIIII. kalendas Augusti, indictione XIII. / Zur Detailseite
Eberhard von Ringingen verkauft mit Zustimmung seiner Erben und Freunde an Hainrichen dez deners su{e}n der nuwen stat Ehingen und Bertholden dez deners su{e}n von Ru{e}tlingen sein Dorf Bühl (Bu{e}hel), das er und seine Vorfahren von Graf Albrecht von Hohenberg zu Lehen gehabt haben, mit allen Zugehörungen, ez sigen a{e}ker wisen ho{e}ltzer huser garten und ander yegklichen gu{e}ten, so zu{o} dem genanten dorf geho{e}rend, erfunden und unerfunden, besuchtz und unbesuchtz um 400 Pfund Heller, beurkundet die Belehnung der Käufer durch den Grafen Albrecht (und der obgenant herr Albreht von Hohemberg lehe den selben ko{e}ffern daz dike genant dorf Bu{e}hel in namen und lehens wise o{e}wenclichen ze besitzend) und verspricht Gewährschaft. Siegler: Die Stadt Rottenburg (mit der gemainde der burger der nw{e}en statt Ehingen insigel) und Ritter Schwenger von Lichtenstein, Oheim des Ausstellers. Zu{e}gen: her Hu{o}g ritter von Mo{e}wenegge, her Burkart ritter von Melchingen, der ritter genant von Jungen, Herman und Berthold von Ow gebru{e}der, Hans und Eberhart von Sebru{o}nen gebru{o}der, Dietrich und Berthold von Wurmlingen gebru{e}der, H. dener von der nw{e}en statt Ehingen, Volkar sin bruder genant Stahler, Hans und Engelhart sine su{o}n die Stahler, Lu{e}tfrid und Cu{o}nrat gebru{o}der genant die Behseler, Albreht Hu{o}t, Engelfrid gastgebe burger der nw{e}en statt Ehingen, Hans genant Lupo von Herenberg, Hans dener von Rutlingen, Kiverly von Gamertingen. Dise ding sint beschehen in der nw{e}en statt Ehingen in Engelfrids dez gastgeben huse, in dem jar dez heren alz man zait tusend zway hundert und zway und nuntzig jar, uf den zehenden tag dez mones Hornug, in Ro{e}mscher kaiser zins zal der fu{e}nften. / Zur Detailseite
Werner von Waldeck verkauft dem Kloster Kniebis gewisse Gülten an Frucht, Hühnern und Eiern. Testes: comes Burckart de Hohenberg, Hugo de Berneck, Volmar de Waldeck, Helfrich de Waldeck, Conrad Myller de Mandelberg, Marquard et Diemo Kecheler, Hartmann de Bildechingen, Burkard, Reinhard et Eberhard de Eytingen. Sigilla: Waldeck, Mandelberg et Kechler. / Zur Detailseite
Ritter Dietrich von Haiterbach, seine Frau Junta und ihre Kinder Konrad und Adelheid verkaufen dem Kloster Kniebis (dominis seu fratribus de penitentia in Kniebu{o}z) eine Wiese bei Beihingen (Bigingen) um 4 Pfund Heller. Siegler: Graf Burkhard von Hohenberg, der den Verkauf bestätigt. Datum et actum anno domini MCCLXXXX secundo, in vigilia sancti Thome apostoli. / Zur Detailseite
Der Landvogt Graf Albert von Hohenberg (Albertus comes de Hohemberg iudex provincialis) beurkundet, dass F. Limbel (F. dictus Limbel) zwei Huben zu Haiterbach, das ihm und seinen Brüdern Burkhard und Ulrich gehörte (duas hu{o}bas sitas apud Haiterbach, cuius dominium et proprietas ad nos et fratres nostros karissimos Bur(cardum) et U{O}l(ricum) spectabat), durch seine Hände und mit seiner Zustimmung freiwillig der Laienschwester Hedwig (Haidewigi) unter der Bedingung geschenkt hat, dass sie dieselben dem Kloster, in welchem sie das Ordensgewand nehme, übergebe, was sie getan habe, indem sie dieselben bei ihrem Eintritt ins Kloster Heiligkreuztal diesem in Gegenwart glaubwürdiger und tüchtiger Personen übergeben habe. Datum Rutelingin, proxima feria tertia infra festum pasche, anno domini MCCLXXV., indictione V. / Zur Detailseite
Graf Albert von Hohenberg überträgt dem Kloster Kirchberg gewisse Einkünfte von seinen Gütern in Gruorn zum Unterhalt der Nonne Agnes, Witwe seines Dienstmannes Hugo Boiehart. / Zur Detailseite
Ritter Heinrich von Sunthain kauft Güter in Schönberg aus dem Nachlass des dortigen Dekans Heinrich vom Kloster Kirchberg (me quasdam possessiones sitas iuxta Scho{e}nberg, quas dominus Hainricus decanus ibidem a dicto Monar de Rotwil pro XXVII libris denariorum comparasse dinoscitur, pro dominabus in Kirchperg, quibus prefatus decanus pro remedio anime sue tam in vita quam in morte assignavit, pro decem et octo libris monete Hallensis iusto emptionis titulo comparasse) mit der Bedingung, dass, falls er oder seine Frau stirbt, das Überlebende dem Kloster für die Begehung der Jahrzeit von den Gütern eine lagena Wein geben soll. Nach Beider Tod fallen die Güter dem Kloster heim, das aber zu ihrer Jahrzeit dem Konvent unam somam vel duas lagenas geben soll. Testes qui intererant sunt: dictus Zinko, Alberthus dictus Stanhart, Albertus scultetus. Siegler: Graf Albert von Hohenberg (domini mei) und der Aussteller. Datum in Kilchperg, anno domini MCCLXXXXIII., in crastino exaltationis sancte crucis. / Zur Detailseite
Propst, Dekan und Kapitel von Konstanz überlassen den Gebrüdern Berthold und Heinrich von Fellbach den von diesen ihnen abgetretenen Hof zu Cannstatt mit Ausnahme des mit ihm verbundenen Patronatrechts der dortigen Kirche. / Zur Detailseite
Graf Burkhard von Hohenberg beurkundet, dass mit seiner Zustimmung die Brüder Volmar, Wernher und Helfrich von Waldeck (Waldech) ihren Hof in Unterjettingen (curiam sitam in Nidern U{o}tingen, in qua residet Eberhardus dictus Pflu{o}c, cum omnibus atinentiis cultis seu incultis) an Propst und Konvent von Kniebis (in Cni{e}bus) um 33 Pfund und 12 Schilling Heller verkauft haben (vendiderunt), und schenkt um seines Seelenheils willen dem Kloster das Eigentumsrecht. Datum Wilperc, in die Pelagi, anno domini MCCLXXXX quarto. Testes donationis: Bertoldus miles de Ha{i}terbach, Petrus notarius noster, Wernherus dictus Hamuling, dominus Gerungus sacerdos, Wernherus scultetus, Luzo et Walpertus. cives de Wilperc, Cunradus dictus Di{e}rberc. / Zur Detailseite
Herzog Albrecht von Österreich verschreibt dem Grafen Eberhard von Württemberg für seine ihm zu leistenden Dienste 1200 Mark Silber. / Zur Detailseite
Graf Albrecht von Hohenberg belehnt Friedrich von Ebingen mit dem Zehnten zu Schömberg (Schönenberg), zwei Huben zu Gosheim (Gosshaim) und einem Eigen zu Obernheim. Siegler: Der Aussteller. / Zur Detailseite
Graf Ludwig von Oettingen, der zu den Vollstreckern der Anordnung König Rudolfs von 1283 Juni 1 über die Erbschaft seiner Söhne gehört, ernennt an Stelle seiner verstorbenen drei Genossen die Grafen Burkhard von Hohenberg, Eberhard von Württemberg und Otto von Strassberg zu seinen Mitschiedsrichtern für die Bestimmung des auf Rudolfs Enkel Johann fallenden Anteils (Nos igitur ex potestate nobis prout in superioribus est expresum tradita et concessa spectabiles viros Burchardum de Hohemberch, Eberhardum de Wirtenberch et Ottonem de Strazperch comites quos inter consanguineos illustrium Rudolfi Friderici Lupoldi Alberti et Heinrici ducum Austrie et Stirie, serenissimi domini Alberti Romanorum regis filiorum nec non illustris Johannis nati memorati domini Rudolfi memorie recolende fratris eiusdem domini Alberti nunc Romanorum regis excellentissimi magis utiles invenimus et communes, in mortuorum loco videlicet nobilium virorum Friderici burgravii be Nuremberch Alberti de Hohemberch et Heinrici de Furstenberch comitum pie recordationis bona fide et sub debito iuramenti elegimus et eosdem presentes et in se huiusmodi suscipientes moderaminis seu taxationis arbitrium eligimus et recipimus per presentes, ita videlicet ut in nostra et ipsorum resideat providentia taxatione atque moderamine, quantum per memoratos duces Austrie et Stirie supradicto domino Johanni sub pena pretaxata in numerata pecunia dandum sit aut etiam exsolvendum). Testes: honorabilis dominus Chunradus abbas monasterii Campidonensis, dominus Eberhardus cancellarius vice venerabilis domini Gerhardi sancte Maguntine sedis archiepiscopi sacri imperii per Germaniam archicancellarii, spectabiles viri Rudolfus comes de Werdenberch, Egeno comes de Friburgo, Johannes de Liechtemberch, Otto de Ochsenstein, Anshelmus de Rapoltstein, nec non strennui viri Marquardus de Schellemberch, Hermannus marschalcus de Landenberch, Hartmannus de Baldecke, Heinricus Waltherus de Ramswach, Dietegeno de Chastele. Siegler: Der Aussteller. Datum et actum apud Nuremberch, IIII. nonas Januarii, anno domini MCC nonagesimo nono, indictione XII. Et nos Burchardus de Hohemberch, Eberhardus de Wirtemberch et Otto de Strazperch comites supradicti prefate electioni et receptioni per nobilem virum Ludwicum comitem de O{e}tingen de nobis facte consentientes in nos huiusmodi taxationis seu moderaminis arbitrium et potestatem recepimus libere et expresse et sigilla nostra presentibus appendi fecimus in testimonium et evidentiam premissorum. Datum loco anno die et indictione proxime prenotatis. / Zur Detailseite
C. genannt Storker von Rangendingen bekennt mit seinen Söhnen, dass er das Kloster Kirchberg an den ihm verkauften Gütern in Rangendingen nicht beeinträchtigen darf. / Zur Detailseite
Graf Burkhard von Hohenberg erlaubt mit Gemahlin und Kindern seinen Dienstleuten, Pfaffen und andern Leuten, Weibern und Männern, sich selbst oder ihre Güter, fahrende oder liegende, an das Kloster Bebenhausen hinzugeben. / Zur Detailseite
König Rudolf gewährt der Stadt Saulgau auf ihre Bitte dieselben Freiheiten und Privilegien, wie sie Lindau hat, einen Wochenmarkt und drei Jahresmessen. / Zur Detailseite
Graf Albert von Hohenberg beurkundet, dass Ulrich von Stuben und H. von Ebenweiler die Güter in Egg (Egge), die sie von ihm zu Lehen gehabt haben, mit seiner Zustimmung dem Kloster Weingarten geschenkt haben (tradiderunt et donaverunt) und eignet die Güter (proprietatem – – tradimus et donamus) dem Kloster. Siegler: Der Aussteller. Datum in die beati Laurentii, anno domini MCCXCVI. / Zur Detailseite
Die Brüder Heinrich und Konrad Greber (H. et C. fratres dicti Grebir) von Schaffhausen, sowie des letzteren Ehefrau Mechthild übertragen um ihres und ihrer Eltern Seelenheils willen ihre Eigengüter zu Schwenningen (bona nostra – – sita apud Swenningen, scilicet unum pratum in Eidental, unum zem Marchsteine, unum in Emervelt, unum in Horai in der Gru{o}be, unum under Zizemberge, unum in Sevelde, unum agrum ze Studun cum novali supra in virgultis et in agris X iugerum, unum agrum under Honberg, unam aream zem Flazze) dem Kloster Salem und verzichten auf alle Rechte daran in die Hand ihres Bruders Berthold Klosterbruders zu Salem (eidem monasterio obedienti). Siegler: Stadt Schaffhausen. Acta sunt hec in Scaphusa, anno domini MCCLXXIIII., XVI. kalendas Februarii in presentia Ru{e}degeri senioris dicti Heggenci et Willehelmi filii sui, Waltheri dicti Mûl, H. et etiam H. dictorum Wissen et H. filii filie sue senioris, Johannis scolaris filii Ludewici, Hermanni dicti Kron, Hermanni dicti Wale et Petri dicti Negelli et aliorum plurium fide dignorum. / Zur Detailseite
Heinrich Lup von Herrenberg verkauft an Kloster Reutin eine Gült vom Fronhof zu Sulz und von einer Wiese. / Zur Detailseite
Graf Burkhard von Hohenberg (Hochinberk) schenkt (donasse seu tradidisse donatione inter vivos) auf Bitten Konrads von Thierberg (Tierberk) und seiner Erben dem Kloster Kniebis (pio moti affectu cupientes providere utilitati fratrum seu dominorum commorantium in silva . . dicta Kniebu{o}z) eine Wiese bei Kloster Reuthin (aput cenobium dominarum de Ru{i}ti), damit sie sein und seiner Eltern Gedächtnis im Kloster begehen. Siegler: Der Aussteller. Datum et actum anno domini MCCLXXXX secundo, indictione V. / Zur Detailseite
Bischof Heinrich von Konstanz bestätigt dem Kloster Reuthin die an dessen Tisch geschenkte Kirche in Oberjettingen. / Zur Detailseite
Graf Albrecht von Hohenberg bestätigt eine Schenkung an das Spital zu Rottweil. / Zur Detailseite
Graf Burkhard von Hohenberg verleiht den Söhnen und Töchtern, mündigen und unmündigen, weiland des Maiers Walther von Horb ob dilectionem ipsius ac fidelitatem den Hof in Vollmaringen, den Albert von Vollmaringen baut und dessen Einkünfte auf 10 Malter Roggen (siliginis), 1 Malter Erbsen, 1 Malter Haber, 2 Schilling Tübinger und 100 Eier berechnet werden, in demselben Recht, wie ihr Vater Walther ihn innegehabt hat, gegen einen jährlichen Zins von 2 Hennen unter der Bedingung, dass der Hof ohne seine Einwilligung nicht in geistliche Hände veräußert werden darf. Testes: Volmarus miles de Núwneg, Waltherus filius Sifridi, Bertholdus scultetus, Hainricus villicus, Berchtoldus iudex, Volmarus dictus Griner, Hugo dictus Laimeli, Cu{o}nradus medicus, Waltherus de Talhain, Johannes frater suus, Cu{o}nradus frater eiusdem. Siegler: Der Aussteller. Datum Horwe, anno domini MCCLXXXVII., proxima dominica post epiphaniam domini, indictione XV. / Zur Detailseite
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| Typauswahl: | Ortsteil – Historisches Ortslexikon |
| Typ: | Wüstung |
| Liegt auf Gemarkung: | Schörzingen |
Ortsgeschichte
| Geschichte: | Abgegangen Burg und Städtchen Hohenberg auf dem Oberhohenberg (der bis um 1938 zur Gemarkung Deilingen gehörte). Die Burg wurde unter dem Pfandbesitzer von Hornstein 1449 durch die Stadt Rottweil zerstört. Die kleine Stadt, im 14. Jahrhundert aus dem Burgweiler entstanden, noch 1475 genannt, ist wenig später verschwunden. An ihrer Stelle der noch bis ins 20. Jahrhundert bewohnte Hof Hohenberg. Nikolauskapelle 1815 abgebrochen. Die Burg war Sitz der 1170/79 erstmals genannten, bedeutenden Grafen von Hohenberg, die sich vermutlich um 1170 von den Grafen von Zollern abspalteten und deren Gebiet von hier über Haigerloch bis Rottenburg reichte. Im 13. Jahrhundert Sitze auch in den neuerworbenen Herrschaften Wildberg, Nagold, Altensteig und Horb. Bedeutendster Vertreter des Geschlechts ist Graf Albert II., Schwager und Landvogt König Rudolfs von Habsburg. Im 14. Jahrhundert Niedergang, 1381 Verkauf der Grafschaft an Österreich, 1486 im Mannesstamm erloschen. Nach der Burg benannten sich im 13. und 14. Jahrhundert auch Dienstleute, Marschälle und Truchsessen der Grafen. Die Freiherren von Hohenberg des 17. und 18. Jahrhunderts sind Nachkommen des Markgrafen Karl von Burgau (Freiherrenstand seit 1677). |
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Burgen und Schlösser
| Name: | Burg Hohenberg |
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