Gutenzell-Hürbel 

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Typauswahl: Gemeinde
Status: Gemeinde
Homepage: http://www.gutenzell-huerbel.de
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Einwohner: 1851
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 49.0
Max. Höhe ü. NN (m): 627.13
Min. Höhe ü. NN (m): 529.55
PLZ: 88484

Im östlichen Teil des Landkreises Biberach liegt die Gemeinde Gutenzell-Hürbel mit ihren beiden Ortsteilen. Das Gemeindegebiet erstreckt sich über den östliche, höheren Teil der Schotterterrassen- und Plattenlandschaft zwischen der unteren Riß und der Iller und wird naturräumlich als Holzstöcke bezeichnet. Die wichtigsten, das Gebiet entwässernden Flüsse sind die Rot und die Rottum. Der höchste Punkt liegt mit 626 m an der Südostecke des Gemeindegebietes am Großen Kopf, der tiefste Punkt mit 531 m im Rottal. Das Gemeindegebiet und zahlreiche andere Flächen kamen mit dem Reichsdeputationshauptschluss 1803 in den Besitz des Grafen von Toerring-Jettenbach, gelangten aber schon 1806 unter württembergische Staatshoheit und wurden dem Oberamt Waldsee unterstellt. Nach Auflösung des Patrimonialamtes 1809 kam das neu eingerichtete Schultheißenamt Gutenzell zum Oberamt Ochsenhausen, 1810 dann zum Oberamt Biberach, das 1938 in Kreis Biberach umbenannt wurde. Die beiden Ortsteile haben sich nach 1945 nur langsam entwickelt. Das im Wiesengrund der Rot liegende Gutenzell mit der erkennbaren Teilung in das ehemalige Zisterzienserinnenkloster und das alte Dorf hat sich vorwiegend nach Norden und Süden weiterentwickelt. Am Südrand entstand ab 1955 das Baugebiet Moosreute, dem ab 1968 weitere Bauten an der Kastanienallee sowie ab 1970 im Baugebiet Kohlteich folgten. In Hürbel, auf der Hochfläche und am Hang gelegen, wurde ab 1950 vorwiegend im Nordosten an der Gartenstraßeneuer Siedlungsraum geschaffen. Nach 1960 folgte der Hang des Resentals, 1970 das Gewann Kieferäcker und ab 1982 das Siedlungsgebiet Vogeläcker im Nordwesten.

Das Gemeindegebiet ist eine mäßig bewegte Hochfläche, gegliedert durch die zum Teil recht scharfrandig eingeschnittenen Sohlentäler der Rottum und Rot. Gesteinsunter­grund aus Oberer Süßwassermolasse mit Über- oder Anlagerung von Schotterdecken aus alteiszeitlichen Schmelzwasserablagerungen. An den Talrändern, besonders beiderseits der Rot, rißeiszeitliche Hochterrasse, in Talferne und vor allem in dem waldreichen Gelände an der Ostgrenze, aber auch an der Westgrenze Reste tief verwitterter älterer Deckenschotter.

GND-ID:
  • 4094313-6
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