Seewald 

Regionalauswahl:
Typauswahl: Gemeinde
Status: Gemeinde
Homepage: http://www.seewald-schwarzwald.de
service-bw: Informationen zu wichtigen Adressen, Nummern und Öffnungszeiten in Seewald
Einwohner: 2190
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 37.0
Max. Höhe ü. NN (m): 899.77
Min. Höhe ü. NN (m): 479.4
PLZ: 72297

Die Gemeinde Seewald liegt am Nordrand des Landkreises Freudenstadt und grenzt hier an die benachbarten Landkreise Calw und Rastatt. Das zu mehr als drei Vierteln bewaldete Gemeindegebiet liegt zwischen den Höhen des Hauptbuntsandsteins mit den Quelltälern von Enz und Nagold im Nordwesten und den Schwarzwald-Randplatten im Südosten. Die nordöstlich des Hauptortes Besenfeld entspringende Nagold windet sich in einem tief eingeschnittenen Tal zunächst nach Süden und bildet dann die Westgrenze. Naturräumlich gehört das Gebiet zum Bereich der großen Einheiten des Grindenschwarzwaldes und der Enzhöhen im Nordwesten sowie der Schwarzwald-Randplatten in der Mitte und im Osten. Der höchste Punkt liegt auf 899,77 m im Norden, der tiefste Punkt auf 479,40 m im Flusstal. Die Gemeinde hat Anteil an dem rd. 14 ha großen Naturschutzgebiet Große Tannen. Der Hauptort Besenfeld gehörte bis 1807 zum Amt Dornstetten und kam dann zum Oberamt Freudenstadt, das 1938 im Landkreis Freudenstadt aufging. Die heutige Gemeinde Seewald entstand 1971 durch die Vereinigung der heutigen Ortsteile Erzgrube, Göttelfingen und Hochdorf. 1975 kam die Gemeinde Besenfeld dazu. Besenfeld ist eine locker bebaute Rodungssiedlung auf der stark bewaldeten Buntsandsteinhochfläche an der flachen Quellmulde des Kuhbachtals. Die Siedlungsentwicklung des Ortsteiles zeigte erst in den letzten Jahrzehnten eine deutliche Entwicklung. Vorwiegend in den 1980er Jahren wurden am Nordwestrand des Ortes neue Siedlungsflächen erschlossen. Ein weiterer Flächenschub erfolgte ab Ende der 1990er Jahre mit der Ausweisung verschiedener Neubaugebiete sowohl am Nordwestrand als auch im Norden des Ortes. Die durch die B294 an den Fernverkehr angeschlossene Gemeinde mit dem Nagoldstausee im Ortsteil Erzgrube ist Fremdenverkehrs- und Wintersportort.

Das zu mehr als 75 % bewaldete Gemeindegebiet erstreckt sich von den Höhen des Hauptbuntsandsteins mit den Quelltälern der Enz und der Nagold im Nordwesten über die flach einfallenden Schwarzwald-Randplatten nach Südosten. Die Waldhochflächen werden vom Oberen Buntsandstein gebildet; zum Teil Staunässe, zahlreiche Bachmulden. Die Nagold wendet sich in einem bis in den Hauptbuntsandstein eingekerbten Tal zunächst zur Südgrenze und bildet dann die Westgrenze des Gebietes. Stausee bei Erzgrube. Naturschutzgebiet Große Tannen bei Kälberbronn.

Wappen von Seewald

In Silber (Weiß) ein balzender, rot bewehrter schwarzer Auerhahn auf einem durchgehenden schwarzen Ast.

Beschreibung Wappen

Die Gemeinde ist 1975 durch Vereinigung von Besenfeld, Erzgrube, Göttelfingen und Hochdorf gebildet worden. Sie führt das Wappen des Ortsteils Hochdorf weiter, das am 27. April 1949 vom Innenministerium Württemberg-Hohenzollern verliehen worden war und mit der Flagge vom Landratsamt Freudenstadt am 4. Juli 1978 erneut verliehen wurde. Der Auerhahn kommt in den Waldungen Hochdorfs noch vor. Er wurde daher 1948 als Wappentier gewählt und besitzt als Waldsymbol auch für die neue Gemeinde Aussagekraft, denn über drei Viertel der Gemarkung, die die Quelltäler der Enz und Nagold umfasst, sind mit Wald bedeckt, und die einzelnen Orte sind Rodungssiedlung des hohen Mittelalters auf den Höhen des Schwarzwalds. Erzgrube entstand erst kurz nach 1700 als Flößer- und Holzhauerkolonie. Der Auerhahn ist zudem für die heute vom Fremdenverkehr geprägte Gemeinde ein ansprechendes und werbewirksames Motiv.

GND-ID:
  • 4235449-3
Suche
Durchschnitt (0 Stimmen)