Horb am Neckar 

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Status: Große Kreisstadt
Homepage: http://www.horb.de
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Einwohner: 24292
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 203.0
Max. Höhe ü. NN (m): 707.47
Min. Höhe ü. NN (m): 371.64
PLZ: 72160

Die Stadt Horb liegt im Osten des Landkreises Freudenstadt und grenzt mit seiner Gemarkung im Norden bereits an den Landkreis Calw, im Osten an den Landkreis Tübingen und im Süden an den Landkreis Rottweil. Das Stadtgebiet liegt auf der nach Südosten einfallenden Gäufläche, die von den Neckarzuflüssen zergliedert wird. Das Neckartal hat sich steil und kastenförmig in den Muschelkalk eingetieft. Der höchste Punkt des Stadtgebietes liegt im Westen auf 707 m, der tiefste Punkt im Neckartal auf 371,64 m. Auf dem Stadtgebiet liegen Teile der Naturschutzgebiete Dießener Tal und Seitentäler, Doxbrunnen-Steinachtal, Kugler Hang, Osterhalde, Salzstetter Horn, Waldbrunnen und Wertwiesen. Horb wurde 1805 von Österreich an Württemberg abgetreten. 1807 wurde das württ. Oberamt Horb gebildet, aus dem 1938 der gleichnamige Landkreis entstand. Dieser ging bei der Verwaltungsreform 1973 im Landkreis Freudenstadt auf. Horb ist die größte Stadt im Landkreis Freudenstadt und Mittelzentrum der Region Nordschwarzwald. 1981 wurde die Stadt zur Großen Kreisstadt erhoben. Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges hat sich Horb sich gut entwickelt. Zunächst wurden bis Mitte der 1960er Jahre neue Bauflächen am Südrand und östlich des mittelalterlichen Stadtkerns sowie nördlich abgesetzt von der Bebauung ein Industrie- und Gewerbegebiet erschlossen, das bis zur Mitte der 1970er Jahre nach Westen auch um eine Wohnbebauung erweitert wurde. In den 1980er Jahren wurde dieses Wohngebiet um kleinere Flächen nach Südwesten vergrößert, zugleich auch größere Siedlungsflächen auf der Hochfläche im Süden besiedelt. Seit dem Ende der 1990er Jahre kamen weitere kleinere Baugebiete an verschiedenen Stellen sowie als langgestreckte Fortsetzung des Gewerbegebietes am Bahnhof nach Süden hin dazu. Horb ist Haltepunkt der Bahnstrecke Stuttgart-Zürich sowie der Oberen Neckarbahn nach Tübingen und der Nagoldtalbahn nach Pforzheim. Zudem besteht Anschluss an die Gäubahn Eutingen-Freudenstadt. Die Stadt hat Anschluss an die A81 sowie die B14, B32 und B463.

Teilort

Wohnplatz

aufgegangener Ort

Wüstung

Das Stadtgebiet erstreckt sich über die nach Südosten einfallende Gäufläche mit dem steil und kastenförmig in den Muschelkalk eingetieften Neckartal als Südwest-Nordost-Achse. Die Zuflüsse des Neckars, von denen die Eyach an der Ostgrenze der größte ist, zergliedern die Hochfläche in Teilstücke. Nur das Steinachtal im Norden verläuft parallel zum Neckar und wendet sich dann zur Nagold. Im Westen verkarstete Flächen des Hauptmuschelkalks, bei Altheim gewässerreiche Ausraumzone im Unteren Muschelkalk. Im tieferen Ostteil, etwa ab Obertalheim-Nordstetten-Betra, Lettenkeuperdecke mit Lößlehminseln. Flache Mulden und Trockentäler. Auf der Linie Bittelbronn-Eutingen durchzieht ein schmaler Grabenbruch das ganze Gebiet (Schwäbisches Lineament).

Wappen von Horb am Neckar

Von Silber (Weiß) und Rot geteilt.

Beschreibung Wappen

Horb war seit etwa der Mitte des 13. Jahrhunderts Sitz einer Linie der Pfalzgrafen von Tübingen, die den Ort auch zur Stadt machten. 1294 gelangte die Stadt durch Heirat an die Grafen von Hohenberg, wurde 1381 mit der Grafschaft Hohenberg an Österreich verkauft und von Österreich in der Folge immer wieder verpfändet oder als Lehen ausgegeben, bis sie 1805 an Württemberg fiel. Das älteste Siegel zeigte das Wappen der damaligen Stadtherren, die dreilatzige Fahne der Pfalzgrafen von Tübingen. Es wurde auch in den ersten Jahren der hohenbergischen Herrschaft benutzt, bis ab 1308 in den Stadtsiegeln der von Silber und Rot geteilte Schild der neuen Stadtherren erscheint. Horb führt bis heute wie andere ehemals hohenbergischen Städte dieses Wappen, das seit dem 16. Jahrhundert auch außerhalb der Siegel belegt ist und zeitweise mit damaszierter silberner Schildhälfte wiedergegeben wurde.

GND-ID:
  • 4025855-5