Krautheim 

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Typauswahl: Gemeinde
Status: Stadt
Homepage: http://www.krautheim.de
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Einwohner: 4540
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 86.0
Max. Höhe ü. NN (m): 421.46
Min. Höhe ü. NN (m): 217.73
PLZ: 74238

Die Stadt Krautheim liegt mit ihren neun Stadtteilen im Norden des Hohenlohekreises. Das Stadtgebiet erstreckt sich weitgehend über die Kocher-Jagst-Ebenen. Die in zahlreichen Schlingen verlaufende Jagst wird nördlich vom Krautheimer Jagstriedel und südlich von der Dörrenzimmerer Platte begrenzt. Im Norden hat die Gemarkung Anteil am Bauland. Die Höhen reichen von 217 m bis auf 430 m über NN im Südosten. Der natürliche Reichtum zeigt sich in mehreren Naturschutzgebieten auf den Teilortsgemarkungen Neunstetten, Klepsau, Unterginsbach und Gommersdorf. Bei der territorialen Neuordnung ab 1806 fielen die links der Jagst liegenden Gebiete an Württemberg, die rechts liegenden an Baden. Während die württembergischen Teile zunächst zum Oberamt Ingelfingen, dann nach Künzelsau und 1938 zum gleichnamigen Landkreis kamen, erlebten die badischen Gemeinden mehrere administrative Wechsel. 1939 wurden sie Teile des Landkreises Buchen. Zwischen 1971-1973 wurden die heutigen Stadtteile eingemeindet. Seit der Verwaltungsreform 1972 gehört die als Unterzentrum eingestufte Stadt zum Hohenlohekreis. Erweiterungen hat das Stadtgebiet erst mit Neusiedlungen nach dem Zweiten Weltkrieg erfahren. Vorwiegend am nördlichen Stadtrand sowie südlich nach Altkrautheim wurden bis in die 1980er Jahren mehrere kleinere Siedlungsgebiete bebaut. Krautheim hatte schon früh durch die Jagstbrücke Bedeutung für den Verkehr. Der Bau der Jagsttalbahn mit mehreren Haltestellen verbesserte die Möglichkeiten, doch wurde diese in den 1970er Jahren stillgelegt und durch den Nahverkehr Hohenlohe ersetzt.

Mit dem Gebiet um Neunstetten und Oberndorf stößt die Gemarkung im Norden in das östliche Bauland vor. Ihren Hauptanteil bilden jedoch die sich anschließenden Kocher-Jagst-Ebenen. Von ihnen begleiten nördlich die Krautheimer Jagstriedel und südlich die Dörrenzimmerner Platte die untere Jagst, die schlingenreich den Bezirk durchquert. Bei Altkrautheim, in der Scheitelregion der tektonischen Aufwölbung des Fränkischen Schilds, schneidet das breite Jagsttal bis hinunter in den Buntsandstein ein. An den Hängen stehen die geologischen Schichten dann als Terrassen an. Die Hochflächen erzeugt zunächst der Mittlere, später wieder der Hauptmuschelkalk. Die Nebenbäche, darunter der Ginsbach, münden, in den Unteren Muschelkalk eingetieft, von beiden Seiten in die Jagst.

Wappen von Krautheim

In elfmal von Schwarz und Silber (Weiß) geteiltem Schild oben rechts eine rote Vierung, darin ein sechsspeichiges silbernes (weißes) Rad.

Beschreibung Wappen

Das Burgstädtchen hat in seinem ältesten bekannten Siegel von 1473 nur das Mainzer Radwappen als Herrschaftszeichen geführt. Nach dem Ubergang an Baden im Jahre 1806 zeigte die Stadt zunächst ein Kleeblatt, seit 1898 aber erneut das Mainzer Rad in ihren Siegeln. Letzteres erschien 1950 in einem von Rot und Grün gespaltenen Schild, wich aber 1971 dem elfmal von Schwarz und Silber geteilten Wappen des ehemaligen Ortsadels, von dem auch die am 14. Oktober 1971 verliehene Flagge abgeleitet ist. Die zwischen 1971 und 1973 durch die Eingliederung von acht Gemeinden vergrößerte Stadt verband schließlich das Ortsadelswappen mit dem Mainzer Rad. Dieses Wappen wurde am 5. November 1957 vom Innenministerium verliehen.

GND-ID:
  • 4032893-4
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