Öhringen 

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Typauswahl: Gemeinde
Status: Große Kreisstadt
Homepage: http://www.oehringen.de
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Einwohner: 22471
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 332.0
Max. Höhe ü. NN (m): 484.13
Min. Höhe ü. NN (m): 167.83
PLZ: 74249, 74613

Die Stadt Öhringen liegt mit der Kernstadt und neun Stadtteilen im Südwesten des Hohenlohekreises und erstreckt sich mit ihrem Gebiet als langgestrecktes Band von der westlichen bis fast an die östliche Kreisgrenze. Das Stadtgebiet reicht von den südlichen Ausläufern des Kocher-Jagst-Riedels im Norden über die Hohenloher Ebene bis auf die Keuperrandstufe im Süden. Der höchste Punkt der Stadtgemarkung liegt im Südosten mit 484,13 m über NN, der niedrigste Punkt mit 167,83 m im Kochertal. 1806 kamen alle Ortsteile an Württemberg, das sie verschiedenen Oberämtern zuwies, bis sie schließlich 1809/10 im Oberamt Öhringen vereinigt wurden. Mit diesem gelangten die Kommunen 1938 zum gleichnamigen Landkreis, der 1972 im Hohenlohekreis aufging. 1972-1975 wurden die heutigen Ortsteile eingemeindet. Seit 1994 ist Öhringen die einzige Große Kreisstadt des Hohenlohekreises und Mittelzentrum der Region. Seit 1945 hat die Stadt eine rasante Entwicklung erfahren. Bis 1966 entstanden Neusiedlungen im Norden und Süden des Stadtkerns, die die Siedlungsfläche verdoppelten. In den Folgejahren wurden kleinere Flächen im Osten und Südwesten arrondiert bis dann ab 1977 größere Siedlungen am Südrand der Stadt ausgewiesen wurden. Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören der Marktplatz und die Altstadt mit zahlreichen historischen Gebäuden. Die Lage am Kreuzungspunkt überregionaler Straßen machte die Stadt früh zum Verkehrsknoten. Seit 1975 besteht ein eigener Autobahnanschluss. 1862 wurde auch der Bahnhof eröffnet. Die Kochertalbahn blieb bis 1993 in Betrieb. Seit 2005 hat Öhringen Stadtbahnanschluss nach Heilbronn.

Die längliche Gemarkung durchmißt den Landkreis im Südwesten von den Kocher-Jagst-Ebenen mit dem Kochertal her nach Süden gerichtet über die Öhringer (Hohenloher) Ebene und den Keuperstufenrand bis hin zu den Waldenburger Bergen. Dem schlingenreichen Kochertal zwischen Harthäuser Wald und Ohrnwaldriedeln folgt die Gemarkungsgrenze ein Stück im Nordosten. Kocher und untere Ohrn - sie mündet bei Ohrnberg -, sind tief in den Oberen Muschelkalk eingesenkt, schöne Prall- und Gleithänge bildend mit buschreichen Klebwäldern. Nahe Ohrnberg wird das Kochertal von einer Verwerfung gequert. Oberhalb seines Eintritts in den Muschelkalk ist der stets mäandrierende Mittellauf der Ohrn im Bereich der Öhringer Ebene zum Teil in Arme gespalten und hat eine breite Talaue aufgeschüttet, nachdem er von Süden kommend bei Cappel rechtwinklig nach Westen abgebogen ist. Am westlichen Gemarkungsrand tragen die beiden weinbewachsenen Zeugenberge des Mainhardter Waldes, Lindelberg (334 m) und Golberg (325 m), eine Schilfsandsteindecke. Der Keuperstufenrand und Ausläufer der Waldenburger Berge zwischen Wilfersberg (433 m) und Karlsfurtebene (485 m) mit ihrer Oberfläche aus Kieselsandstein umgeben im Süden der Gemarkung die Öhringer Ebene.

Wappen von Öhringen

In von Rot und Silber (Weiß) schräg geteiltem Schild ein schräglinker Schlüssel in verwechselten Farben, mit dem Bart nach oben links weisend.

Beschreibung Wappen

Auch Öhringen zählt mit Forchtenberg, Ingelfingen, Niedernhall und Sindringen zu den einander benachbarten Städten, deren Wappen Bilder oder Attribute der jeweiligen Kirchenheiligen enthalten. Während im ältesten bekannten, aus dem 14. Jahrhundert stammenden Siegel noch die ganze Gestalt des heiligen Petrus - Patrons der Öhringer Stiftskirche - mit Schlüssel und Buch zwischen zwei Ohren - Hinweisen auf den Stadtnamen - erschienen ist und so noch bis 1954 als Wappenfigur und Siegelbild verwendet wurde, setzte sich in dem genannten Jahr eine zweite, seit dem 16. Jahrhundert nachweisbare, auf das Schlüssel-Attribut reduzierte Siegel- und Wappentradition der Stadt durch. Rot-Weiß beziehungsweise Rot-Silber sind die hohenloheschen Hausfarben.