Creglingen 

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Typauswahl: Gemeinde
Status: Stadt
Homepage: http://www.creglingen.de
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Einwohner: 4640
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 40.0
Max. Höhe ü. NN (m): 471.43
Min. Höhe ü. NN (m): 254.8
PLZ: 97990, 97993

Creglingen liegt mit seinen 13 Stadtteilen im äußersten Südosten des Main-Tauber-Kreises. Das 117,22 qkm große Gemeindegebiet erstreckt sich naturräumlich vom Ochsenfurter Gau und Gollachgau rechts der Steinach im Norden über das Tauberland um die Kernstadt in der Mitte bis zur Hohenloher-Haller Ebene im Süden. Am Südrand im Lohfeld bei Schwarzenbronn erreicht das Creglinger „Oberland“ mit etwa 472 m NN sein Höhenmaximum, den tiefsten Geländepunkt markiert der Austritt der Tauber auf die Klingener Gemarkung im Westen mit ungefähr 257 m NN. 1349 erhielt Gottfried von Brauneck für sein Dorf Creglingen das Stadtrecht mit Stock und Galgen. Die heutige Altstadt, ein lang gestrecktes Oval im Mündungswinkel zwischen Tauber und Herrgottsbach, fiel 1791 als brandenburgisch-ansbachische Amtsstadt an Preußen. 1803/06 gelangten fast alle heutigen Stadtteile an Bayern und anschließend 1810 an Württemberg, lediglich Münster kam bereits 1806 zu Württemberg. Seit 1809/10 gehörten alle Stadtteile zum Oberamtsbezirk bzw. Landkreis Mergentheim. Am 1. Februar 1972 bildete Creglingen mit 12 bisher selbstständigen Gemeinden eine neue Stadtgemeinde, die seit Anfang 1973 Bestandteil des Tauberkreises bzw. Main-Tauber-Kreises ist. Der von Tilman Riemenschneider und seiner Werkstatt 1505 bis 1520 geschnitzte Marienalter in der Herrgottskirche südlich der Stadt ist ein überregionaler Anziehungspunkt für Kultur- und Kunstinteressierte. Creglingen ist heute als Unterzentrum eingestuft.

Das Gemeindegebiet umschließt Teile der nördlichen Hohenloher Ebene und den östlichen Teil der südlichen Tauberplatten, in die sich das obere Taubertal tief eingeschnitten hat. Damit wird der Süden wechselweise von schweren Lettenkeupertonen und reinem Lößlehm bedeckt, was sich landschaftlich durch Waldfreiheit bemerkbar macht. Eingetieft in die ackerbaulich genutzten Lößplatten liegen die Ortsteile in flachen, noch mit Lettenkeuper erfüllten Mulden, die einen überdurchschnittlich hohen Grünlandanteil verursachen. Auf den Platten links der Tauber finden sich neben dem auch hier vorkommenden Löß vor allem mittelgründige Kalkverwitterungslehme. Die Gemarkungsteile rechts der Tauber, auf der sogenannten Freudenbacher Platte, weisen noch größere zusammenhängende Flächen mit Lettenkeuper auf, an denen sich randlich zahlreiche Erdfälle und Quellen finden, stellenweise sind sie jedoch ebenfalls mit Lößlehm bedeckt.

Wappen von Creglingen

In Silber (Weiß) zwei rot bewehrte und rot bezungte, hersehende schwarze Löwen (Leoparden) übereinander.

Beschreibung Wappen

Die neue Stadt Creglingen, die am 1. Februar 1972 aus der Vereinigung von Archshofen, Blumweiler, Craintal, Creglingen, Finsterlohr, Frauental, Freudenbach, Münster, Niederrimbach, Oberrimbach, Reinsbronn, Schmerbach und Waldmannshofen hervorgegangen ist, nahm das Wappen ihrer gleichnamigen Vorgängerin wieder auf. Es zeigt die hohenloheschen „Leoparden" im Gegensatz zum Herrschaftswappen mit nach oben geschlagenen Schwänzen, ist in den Stadtsiegeln seit 1437 belegt und blieb auch nach dem 1448 erfolgten Übergang der Stadt von Hohenlohe an Brandenburg-Ansbach unverändert. Das Landratsamt Main-Tauber-Kreis hat dieses Wappen der neuen Stadt Creglingen samt der Flagge am 21. Dezember 1976 verliehen.

GND-ID:
  • 4010696-2
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