Aalen 

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Status: Große Kreisstadt
Homepage: http://www.aalen.de
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Einwohner: 66590
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 454.0
Max. Höhe ü. NN (m): 731.54
Min. Höhe ü. NN (m): 372.87
PLZ: 73430, 73431, 73432, 73433, 73434, 73453

Das 146,63 qkm große Gebiet der Kreisstadt Aalen liegt mit seinen acht Stadtteilen im Süden des Ostalbkreises. Naturräumlich ist es zweigeteilt: die nordwestliche Hälfte mit dem Stadtzentrum gehört dem wenig modellierten und durch flache Täler gegliederten Östlichen Albvorland, die südwestliche Hälfte dem stark verkarsteten Albuch und Härtsfeld mit vorherrschendem Weißjura an. Den höchsten Geländepunkt bildet die etwa 732 m NN hohe Kuppe im Wald Grünenberg nordöstlich Himmlingen, bis auf ungefähr 372 m NN senkt sich das Terrain am Nordwestrand im Leintal oberhalb Abtsgmünd. Das Stadtgebiet hat Anteil an den 1969 und 2000 ausgewiesenen Naturschutzgebieten Dellenhäule und Goldshöfer Sande. Aalen war in römischer Zeit das größte Lager von Auxiliartruppen am Obergermanisch-Rätischen Limes mit heute noch sichtbaren Fundamenten eines Reiterkastells. 1339 wurde die Siedlung am Nordeingang des Kocher-Brenz-Talzuges erstmals als Stadt bezeichnet. 1360 machte Kaiser Karl IV. Aalen nach seiner Eroberung und Auslösung aus einer Pfandschaft zur Reichsstadt. Bis zu ihrer Mediatisierung durch Württemberg 1802/03 verfügte die Reichsstadt allerdings nur über ein unbedeutendes Territorium. Die nachmalige Oberamts- und Kreisstadt gliederte von Jahresbeginn 1970 bis Neujahr 1973 sechs umliegende Gemeinden ein und vereinigte sich am 21. Juni 1975 mit der Stadt Wasseralfingen. Die Industriestadt Aalen, seit 1973 Sitz des Landratsamtes des neu gebildeten Ostalbkreises, ist als Mittelzentrum eingestuft.

Teilort

Wohnplatz

aufgegangener Ort

Wüstung

Der von Süden nach Norden sich durch die Gemarkung schlängelnde obere Kocher teilt sie in einen westlichen Abschnitt, der überwiegend dem Braunjuravorland der östlichen Schwäbischen Alb angehört (Dewangen, Fachsenfeld, Hofen, Wasseralfingen), und in einen östlichen, großenteils auf der Härtsfeldalb (Ebnat, Waldhausen) gelegenen. Nahezu in der Gemarkungsmitte nimmt Aalen die Traufbucht am Beginn des Albübergangs durch die Kocher-Brenztal-Furche ein. Südlich Aalen reicht die Gemarkung jenseits des Albtraufs zu dem mit Feuersteinlehmen bedeckten Langen (674 m), einer der Rosensteinrandhöhen, am Albuchnordrand hinauf, östlich Unterkochen im oberen Kochertal, in dem sich hier der Schwarze Kocher von Süden, der Weiße Kocher von Оsten und der Häselbach mit ihren den Weißjura Alpha-Beta anschneidenden Tälern vereinigen, beginnt über der Kochertraufbucht die Nordwestliche Härtsfeldalb. Wiederum überziehen Feuersteinlehme die Hochflächen des Weißjura Epsilon am Albtrauf, in die sich das nach Südwesten gerichtete Ebnater Tal mit dem Heiligental eingetieft hat. Am Austritt des oberen Kochers aus dem Albkörper in das Braunjuravorland der östlichen Schwäbischen Alb, ungefähr zwischen Welland und Goldshöfer Terrassenplatten, finden sich bereits beachtliche Vorkommen von Goldshöfer Sanden östlich Aalen und westlich Wasseralfingen. Dort schneidet der Kocher in die Liasschichten nördlich des Wellands ein.

Wappen von Aalen

In Gold (Gelb) der schwarze Reichsadler, belegt mit einem roten Brustschild, darin ein gekrümmter silberner (weißer) Aal.

Beschreibung Wappen

Das erste bekannte Siegel der Reichsstadt von 1385 zeigt nur den Aal. Spätestens seit der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurde dieses „redende" Wappen, für das sich die Farben Silber und Rot durchgesetzt haben, in unterschiedlicher Weise mit dem Reichsadler kombiniert. Nachdem letzterer bei der Mediatisierung 1803 vorübergehend entfallen war, wurde der früheren Stadt Aalen 1957 das auf Vorbilder des 17. Jahrhunderts zurückgehende Wappen mit dem Aal im Brustschild des Adlers verliehen. Nach Eingliederung von sechs Orten vereinigten sich am 21. Juni 1975 die Städte Aalen und Wasseralfingen. Die neue Stadt nahm die heraldische Tradition ihrer gleichnamigen Vorgängerin wieder auf. Die Verleihung des Wappens und der Flagge erfolgte am 16. November 1976 durch das Regierungspräsidium.

GND-ID:
  • 4000015-1
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